Mehr Platz für Grünschnitt in Wesel

Hochbetrieb am Wertstoffhof. So sieht es an Samstagen hier meistens aus. Eine Entlastung sollen weitere Entlademöglichkeiten an Samstagen bringen..
Hochbetrieb am Wertstoffhof. So sieht es an Samstagen hier meistens aus. Eine Entlastung sollen weitere Entlademöglichkeiten an Samstagen bringen..
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Lösung, an der Straße „Am Blaufuß“ samstags eine zusätzliche Grünschnittannahme zu installieren, kommt nicht zustande. Jetzt wird am ASG-Standort erweitert.

Wesel..  Die Eigentümer des Grundstücks „Am Blaufuß“, das der städtische Betrieb ASG (Abfall, Straßen, Grünflächen) als weitere Möglichkeit für die Grünschnittabgabe an den extrem stark frequentierten Samstagen anmieten wollte (wir berichteten), haben ihre Zusage überraschend zurückgezogen. Doch der ASG hält bereits einen anderen Vorschlag zur Entzerrung dieser Zeit bereit. Am kommenden Donnerstag wird er den Mitgliedern des Betriebsausschusses vorgestellt, die ihn absegnen sollen.

Danach soll eine Fläche von etwa 380 Quadratmetern am Wertstoffhof an der Werner-von-Siemens-Straße bereit gestellt werden. Sie liegt im Bereich der Zu- und Ausfahrt für Lkw. Dieser Bereich soll eingezäunt werden und ein Tor erhalten, damit dort von April bis Oktober sechs Grünschnittcontainer aufgestellt werden können. Freitagnachmittags soll die Aufstellung erfolgen, Montagmorgens die Abholung.

Bis zu zehn Autos zusätzlich

Alle Autofahrer mit Grünschnitt müssten dann weiter durch die Eingangskontrolle fahren. Sollte der Andrang zu groß werden, würden die Kunden mit kleinen Grünschnittmengen nach links zur Erweiterungsfläche geleitet. Acht bis zehn Fahrzeuge könnten dann hier gleichzeitig stehen und abladen.

Die Kosten für Zaun, Tor und Container belaufen sich auf circa 14 000 Euro. Hinzu kommen jährliche Kosten in Höhe von etwa 1800 Euro für Abschreibung, Verzinsung und Unterhaltung, heißt es in den Unterlagen für den Fachausschuss.

Darin werden auch die Vorteile dieser Lösung genannt: Es wird kaum zu gefährlichen Überholmanövern kommen, weil alle erst den üblichen Weg nehmen müssen. Zudem läuft das Aufstellen und Abholen der Container während der normalen Dienstzeiten. Ein Samstagsdienst, der zusätzlich Personalkosten nach sich gezogen hätte, ist überflüssig. Es wird kein zusätzliches Personal benötigt. Nicht zuletzt können die in Anspruch genommenen Mitarbeiterparkplätze während der Woche nahezu vollständig genutzt werden.

Der nun vorlegte Plan ist bereits mit der Bauordnungsbehörde, der Unteren Wasserbehörde und der Bezirksregierung abgestimmt worden. Er sei baulich einfach und kostengünstig umzusetzen.