Mehr Platz für den Reifenwechsel

Polier Friedhelm Mock, Bauherr Theo Mülder, Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, Peter Keuth und Xaver Diedenhoven (beide Euromaster) mit Wirtschaftsförderer Johannes Opgen-Rhein (von links) bei der offiziellen Grundsteinlegung für das neue Gebäude an der Robert-Bosch-Straße.
Polier Friedhelm Mock, Bauherr Theo Mülder, Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, Peter Keuth und Xaver Diedenhoven (beide Euromaster) mit Wirtschaftsförderer Johannes Opgen-Rhein (von links) bei der offiziellen Grundsteinlegung für das neue Gebäude an der Robert-Bosch-Straße.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Grundsteinlegung und Richtfest für Leichtbauhalle an der Robert-Bosch-Straße. Er soll der Beginn einer neuen Euromaster-Ära in Wesel sein. Mit deutlich mehr Platz als am bisherigen Standort Reeser Landstraße und mit einem erweiterten Angebot.

Wesel..  Grundsteinlegung und Richtfest an einem Tag, das hat selbst Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, die viel herumkommt, noch nicht erlebt. Doch gestern war es an der Robert-Bosch-Straße so weit. In dem kleinen Gewerbegebiet stand das Grundgerüst für die neue Euromaster-Niederlassung bereits – 113 Teile, aufgebaut innerhalb von einer Woche. Ganz oben kündete eine mit bunten Bändern geschmückte Birke von der Feierlichkeit, der letztlich die offizielle Grundsteinlegung folgte. Zusammen mit dem Geschäftsführer der Euromaster-Immobiliengesellschaft Peter Keuth legte Westkamp Hand an und versenkte die Hülse im Grundstein.

Eines der größten Service-Center

Er soll der Beginn einer neuen Euromaster-Ära in Wesel sein. Mit deutlich mehr Platz als am bisherigen Standort Reeser Landstraße und mit einem erweiterten Angebot, wobei die Stärke der Euromasterbelegschaft mit neun Mitarbeitern gleich bleiben wird, wie der Leiter des Weseler Service-Centers, Xaver Diedenhoven, im Gespräch mit der NRZ mitteilte.

Das neue Gebäude lässt der Weseler Theo Mülder bauen und verpachtet es anschließend. Es wird auf einem 5600 Quadratmeter großen Grundstück zu finden sein, wobei die Leichtbauhalle 1000 Quadratmeter einnehmen wird. 3000 weitere Quadratmeter werden unter anderem als Parkflächen genutzt. Diedenhoven spricht von einem der größten Service-Center in Deutschland, von denen es immerhin 350 gibt.

Lager und Autozubehör

Hochmodern soll sie werden, die neue Filiale, denn bisher mangelte es vor allem an einem: am Platz. Künftig finden auch Lkw Platz. Für sie ist der hintere Teil der Halle reserviert. Alles in allem sind auf dem Grundstück eine Autowerkstatt mit Reifenlager, ein Autozubehörhandel und ein Sozialgebäude vorgesehen.

Bürgermeisterin Ulrike Westkamp betonte, dass es für die Stadt außerordentlich wichtig sei, das Unternehmen in Wesel zu halten. Allerdings sei es aber auch nicht immer einfach, ein passendes Grundstück anzubieten. Die Realisierung dieses Gewerbegebiets habe viel Mühe gekostet, inklusive persönlicher Gespräche in Düsseldorf. Deshalb müsse man mit den Flächen sorgfältig umgehen.

Umzug ab Dezember

Wann das Gebäude genau fertig ist, kann noch nicht gesagt werden. Keuth sprach von „nach der Wintersaison, vielleicht schon ein bisschen vorher.“ Diedenhoven rechnet damit, dass Anfang Dezember mit dem Umzug an die neue Wirkungsstätte begonnen wird – eine kleine logistische Herausforderung. Denn immerhin müssen insgesamt 10 000 eingelagerte Räder herübertransportiert werden plus Neureifen und Lkw-Reifen. Am 1. Januar 2016 möchte man so weit sein und die ersten Kunden an der neuen Adresse empfangen.