Mehr Leben für die Raiffeisenstraße

Gutes bleibt. Das war „Bennen on Butten“ im vorigen Jahr, hier der Stand vom Hof Schäfer.
Gutes bleibt. Das war „Bennen on Butten“ im vorigen Jahr, hier der Stand vom Hof Schäfer.
Foto: WAZ FotoPool
Hamminkelner Werbegemeinschaft: Kein Büchermarkt, aber „Bennen on Butten“. Auch über die Möglichkeit eines verkaufsoffenen Sonntags wurde nachgedacht.

Hamminkeln.. Es gab viel zu besprechen auf der Mitgliederversammlung der Hamminkelner Werbegemeinschaft (HWG). Neben der Neuwahl des Vorstandes standen vor allem Möglichkeiten der Eigenpräsentation der Gewerbetreibenden im Fokus der Versammlung. Dabei gab es einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen ebenso wie den Blick in die Zukunft.

Kontakte knüpfen

Doch zunächst wurde der bestehende Vorstand einstimmig wie-der gewählt. Damit kann Hermann Borgers als Vorsitzender mit sei-nem Stellvertreter Wilhelm Klop-pert ebenso weiterarbeiten wie der Kassierer Marcel Markert. Und auch Philip Kohls, der seit Juli 2014 das Amt des Schriftführers kommissarisch übernommen hat, wurde nun offiziell bestätigt. Sie werden nun für die nächsten drei Jahre die Geschicke der HWG leiten, jedoch nicht, ohne auf die Unterstützung und das Engagement der anderen zu setzten, wie der Vorsitzende Borgers betonte. „Wir sind kein Werbevorstand, sondern eine Werbegemeinschaft.“ Zur neuen Kassenprüferin wurde Katja Gronau gewählt.

Dann blickten die Mitglieder der Werbegemeinschaft in die Zukunft, um gleichzeitig Bilanz zu ziehen. Erst am vergangenen Wochenende fand erstmals eine Frühjahrsmesse am Kulturbahnhof statt. Hier sollten sich örtliche Unternehmen präsentieren und gleichzeitig mit wenig Aufwand untereinander in Kontakt kommen.

Man sei von der Resonanz positiv überrascht, dennoch müsse man prüfen, welche Erwartungen man in Zukunft an diese Veranstaltung habe und in welchem Umfang und mit welcher konkreten Zielsetzung sie fortgeführt wird.

Vorschläge erwünscht

Ganz anders sieht es da bei der Aktion „Bennen on Butten“ am 29. und 30. August aus. Auch in die-sem Jahr gibt es ein Vorabendprogramm am Samstag – inklusive Biermeile und Bühnenprogramm. Es wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die gesondert über zusätzliche Angebote nachdenken wird. „Ziel ist es, die Raiffeisenstraße zu beleben“, so Borgers. Und auch der Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende und die Verlosung kamen zur Sprache. Auch hier will man sich Gedanken machen, um sich weiterzuentwickeln.

Den Büchermarkt am Molkereiplatz wird es so wohl nicht mehr geben. Hier sind neue Vorschläge erwünscht. Ein Kinderflohmarkt kam ebenso zur Sprache wie eine Gourmetmeile, aber entschieden ist dies noch lange nicht. Die Geschäfte möchten versuchen, die Ladenöffnungszeiten geschlossen bis 18 Uhr zu verlängern, unter Umständen sogar darüber hinaus.

Auch über die Möglichkeit eines verkaufsoffenen Sonntags wurde nachgedacht. Dazu, hieß es bei der Versammlung, müsse geprüft werden, ob dafür ein anderer Termin, wie etwa der Kirmes-Sonntag getauscht werden kann.