Mehr als 2,5 Millionen Schätze

Geocaching (von griechisch geo „Erde“ und englisch cache „geheimes Lager“) liegt im Trend. Nachdem die künstliche Verschlechterung der Genauigkeit von GPS-Signalen (aus militärischen Zwecken) durch die US-Regierung abgeschaltet wurde, begann der Siegeszug der GPS-Schatzsuche im Jahr 2000. Seitdem boomt die Freude daran, Schatzsuchen selbst anzulegen und Caches anderer zu finden. Laut dem bekanntesten Internetportal Geocaching.com gibt es derzeit weltweit mehr als 2,5 Millionen aktive Schatzsuchen. Etwa die Hälfte aller Schätze ist in den USA versteckt, aber auch in Deutschland werden es stetig mehr. Bei jedem Cache gibt es Informationen dazu, wie schwierig und umfangreich die Suche ist. Auch am Niederrhein gibt es viele Caches, in der Natur, aber auch in Städten. Die Wege dorthin sind über die unten angeführten Internetseiten zu finden.

Der Cache selbst ist der versteckte Schatz, meistens in einer wasserdichten Dose. Drinnen finden sich kleine Geschenke wie Schlüsselanhänger, Spielzeuge, Stifte, Täschchen. Wer ein Teil aus einem Cache nimmt, muss ein anderes hinein legen, damit der Schatz nicht irgendwann „aufgebraucht“ ist. Außerdem befindet sich in jedem Cache ein Logbuch, in das sich jeder Finder einträgt. Nach dem Fund wird alles wieder gut an gleicher Stelle versteckt. Man unterscheidet zwischen Traditionals und Multi-Caches. Beim Traditional geht es direkt zum Schatz. Beim „Multi“ führt (wie beim Hünxer Bachtal) der Weg zum Schatz über verschiedene Stationen, die durch Rätsel und Suchen zu finden sind. Außerdem gibt es Nacht-Caches, Kinder-Caches und, und, und.

Bequem ist mittlerweile die Suche mit dem Smartphone (wenn es über GPS verfügt). Die App von Geocaching.com ist für Apple und Android in kostenlosen Versionen zum Testen erhältlich, unsere Vollversion kostete 9,99 Euro.

www.geocaching.com

www.geocaching.de

www.opencaching.de