Marien-Hospital weist Vorwürfe zurück

Wesel..  Zu den bitteren Vorwürfen Axel Stucks, dessen Partnerin im Marien-Hospital gestorben war (die NRZ von gestern), reagiert die Geschäftsführung der Klinik. „Soweit die Behauptung aufgestellt wird, das Marien-Hospital würde ‘mauern’ und Informationen zurückhalten, ist dies unzutreffend“, teilen Geschäftsführer Dr. Johannes Hütte und sein Stellvertreter Robert Dahmen mit. Axel Stuck habe nach geltender Rechtslage keinen Anspruch auf die von ihm geforderten Informationen. „Dem Marien-Hospital ist an einer umfassenden Aufklärung des Falles gelegen; es kooperiert deshalb in vollem Umfang mit den Ermittlungsbehörden.“

Wie berichtet, hatte Stuck in der Fußgängerzone und im Hospital Zettel verteilt. „Auf den Flugblättern werden Ärzte des Marien-Hospitals namentlich beschuldigt, und es wird eine Verbindung zur Nazi-Zeit hergestellt“, heißt es in der Stellungnahme. „Schon die Art der Darstellung, unter Verwendung eines Fotos der Verstorbenen auf dem Flugblatt hält das Marien-Hospital für unwürdig und wird sich an einer weiteren öffentlichen Diskussion insoweit nicht beteiligen.“ Die christliche Grundausrichtung der Einrichtung gebiete eine umfassende Aufklärung des Sachverhaltes, „bei der wir jegliche behördliche Anstrengungen vollumfänglich unterstützen“. Die Vorwürfe sind nun Sache der Duisburger Staatsanwaltschaft.