Lösungssuche für Vereine

Der Dorfplatz, hier bei der Einweihung 2008, wäre ideal. Aber die Betuwe-Pläne könnten das durchkreuzen.
Der Dorfplatz, hier bei der Einweihung 2008, wäre ideal. Aber die Betuwe-Pläne könnten das durchkreuzen.
Foto: Markus Joosten
Was wir bereits wissen
Eine Runde mit Hamminkelns Bürgermeister Holger Schlierf lotete Perspektiven für Mehrhoog aus

Hamminkeln..  „Die ziehen an einem Strang“ stellte Bürgermeister Holger Schlierf nach einem Treffen mit den Mehrhooger Vereinen fest. Es ging um die Frage einer Örtlichkeit für Treffs und Veranstaltungen, die seit einiger Zeit im Raume steht. In diesem Jahr wird noch die Gaststätte Pollmann zur Verfügung stehen, aber ein Engpass zeichnet sich ab. Was kann wer tun? Antworten auf diese Frage wurden ausgelotet. „Wir haben Hausaufgaben verteilt“, so Schlierf, der sich über die rege Beteiligung und über ein „gutes Gespräch“ freute.

Am Dorfplatz wäre optimal

Sechs Vereine und die beiden Kirchen nahmen neben der Stadtverwaltung an dem Treffen teil, bei dem auch die Politik vertreten war. „Das Optimum wäre eine Lösung am Dorfplatz“, so Schlierf - das sei „die herrschende Meinung“ vor Ort.

Bekannt ist indes, dass die Pläne der Bahn in Sachen Betuwe-Streckenausbau hinter solche Überlegungen zumindest ein Fragezeichen setzen. Weil das eine Hängepartie ist, müsse man nach möglichen Alternativen Ausschau halten. Unter städtebaulichen Kriterien nach alternativen Standorten für ein neu zu errichtendes Gebäude, aber auch nach Möglichkeiten, bestehende Objekte einzubeziehen, sagt der Bürgermeister. Zwischenzeitlich seien auch Übergangslösungen per Anmietung anzudenken.

Während die Stadtverwaltung in dieser Hinsicht tätig wird, wollen die Vereine ihre Bedarfe auflisten. Unter ihnen gebe es „im Detail unterschiedliche Auffassungen“, so Schlierf, aber im Grundsatz ziehe man dorfgemeinschaftlich an einem Strang.

Parallel sollen die Vereine auch in Sachen Betriebsform untereinander korrespondieren. Es gebe im Umfeld Betreibermodelle für verschiedene Einrichtungen, die dafür als Modell dienen könnten, meint Schlierf.

Neuen Termin vereinbart

In vier bis sechs Wochen, so wurde vereinbart, wollen die Beteiligten sich erneut zusammensetzen. „Manchen ist das zu lange hin“, so der Bürgermeister zum Eifer der Vereine. Aber ein bisschen Zeit zur Lösungssuche brauche man schon, meint er.