Lob für die gute Lösung
14.04.2010 | 20:36 Uhr 2010-04-14T20:36:00+0200
Hamminkeln.Das Lob kam aus allen Fraktionen: Die Politik zeigte sich gestern mit den Plänen der Verwaltung einverstanden, die eine Lösung für die Unterbringung der städtischen Bücherei in der Heinrich-Meyers-Realschule bedeuten. Im Laufe des Nachmittages werden die Schulräume unter dem Forum zu öffentlich genutzten Räumen, beschrieb der Technische Beigeordnete Hans-Georg Haupt den wesentlichen Punkt des Konzeptes. Das beruht auch darauf, dass sich eine Bücherei - und Schulen ohnehin - auf neue Medien einlassen muss. Die können künftig im Keller des Realschulgebäudes von den Schülern ebenso genutzt werden wie von den Lesern der städtischen Bibliothek.
Für die Übermittagsbetreuung von Haupt- und Grundschülern können neben dem Bereich des Jugendzentrums auch die Turnhalle oder das Hallenbad in Frage kommen, versicherte der Beigeordnete auf Nachfragen aus den Fraktionen. Auch am Standort der Mensa im Zwischentrakt der Hauptschule gab es keine Einwände durch die Mitglieder des Ausschusses für Schule, Jugend, Soziales und Sport.
Er sei mit dem vorgelegten multifunktionalen Konzept „sehr,sehr zufrieden“, stellte der SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Winter fest. „Was lange währt, wird endlich gut“, befand Silke Westerhoff (FDP), wollte jedoch sichergestellt wissen, dass Unbefugten während der Öffnungszeiten der Bücherei kein Zugang zur Schule möglich sei. Das werde dank modernster Technik zu lösen sein, versprach Hans-Georg Haupt.
„Beifall von der CDU“, verkündete Heinz Breuer, der sich wie Birgit Maibom (USD) darüber freute, dass auch die Leiter von Real- und Hauptschule mit dem Konzept einverstanden seien. Diese „bedarfsgerechte Lösung für beide Schulen“ fand ebenfalls die Zustimmung von Gisela Brick (Grüne). Von dieser Lösung werden beide Schulen profitieren, schloss Ausschussvorsitzender Werner Opalka schließlich die Beratung ab und leitete zur Abstimmung über: Alle Mitglieder des Gremiums waren mit dem Konzept einverstanden. Einen konkreten Zeitplan für den Umbau legte die Verwaltung gestern noch nicht vor. „Wir wollten zunächst einmal ein Signal aus der Politik“, begründete das der Beigeordnete.
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