Krähen am Ring im Visier

Wesel..  Jetzt sind sie wieder schwer mit dem Nestbau beschäftigt und machen jede Menge Krach: Krähen. Während sie vom Büdericher Marktplatz mit Expertenhilfe offenbar erfolgreich ferngehalten werden (wir berichteten mehrfach), ist im Bereich der bekannten Nistplätze alles beim Alten geblieben. Besonders betroffen sind der Herzogen- und der Kurfürstenring haben die beiden CDU-Ratsmitglieder Daniela Staude und Karl-Heinz Ortlinghaus festgestellt und deshalb einen Brief an Bürgermeisterin Ulrike Westkamp geschrieben. Sie möchten, dass das Problem geprüft wird und hätten gern Lösungsvorschläge.

Denn die Hinterlassenschaften der großen schwarzen Vögel sind nicht nur unschön, sondern auch krankheitserregend, heißt es in dem Schreiben an die Chefin der Stadtverwaltung. Schließlich befinden sich am Herzogenring zwei Schulen auf der einen und Kindertagesstätten auf der anderen Seite der besiedelten Bäume. Kinder und Jugendliche seien dem ausgesetzt, zumal die Nahrungsbeschaffung der Krähen auch Spuren auf den Schulhöfen und an den Gebäuden hinterlässt. Auch parkende Fahrzeuge leiden unter dem Vogelkot. Am Kurfürstenring siedeln die Vögel bis ins Glacis hinein. Dort befindet sich ein Kindergarten mit Außengelände und es sei nur eine Frage der Zeit bis dort in den Bäumen Nester sind.

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE