Kosten gefährden das Humberghaus

Das  Museum ist zur wichtigen Institution geworden.
Das Museum ist zur wichtigen Institution geworden.
Foto: WAZ FotoPool
Der Verein kann den Unterhalt des Museums nicht aus eigener Kraft stemmen, die Gemeinde hilft

Hamminkeln..  Über 3000 Euro mögen manche müde lächeln, für einen Verein wie den Heimatverein Dingden, der das Humberghaus betreibt, ist es aber eine Summe, die kaum zu erreichen ist. Der Betrag ist notwendig, um die jährlichen Betriebskosten des ebenso kulturhistorisch notwendingen Humberghauses zu decken. Man könne es auf Dauer nicht eigenständig halten, sagte Vereinsmitglied Marie-Theres Böing. Und dass dieses Museum gesichert werden muss, darin waren sich im Bildungsausschuss alle Mitglieder einig.

Es sei eine Verpflichtung der gesamten Stadt, diese Einrichtung zu erhalten und damit auch ein gesellschaftliches Zeichen zu setzen, sagte Grünen-Fraktionssprecher Johannes Flaswinkel. CDU-Mann Matthias Holtkamp sprach von der historischen Verpflichtung und Heinz Breuer (CDU) nannte das Haus eine Einrichtung von „landesweiter Bedeutung“. Auch die Leiterin der Gesamtschule, Anette Schmücker, sprach sich eindeutig dafür aus, das Museum zu retten. Man wolle das Haus fest im Schulprogramm verankern, „weil es wichtig für die politische Bildung ist“. Der Ausschuss sprach sich für ein Modell wie bei der Musikschule aus, nach dem mit dem Heimatverein ein Vertrag über eine mehrjährige Laufzeit mit einem festgesetzten Betriebskostenzuschuss in Höhe von 3000 Euro pro Jahr vereinbart werden soll, damit die Zukunft des Humberghauses vorerst gesichert ist.

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