Kinder knobelten ums Landesfinale

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Wesel..  Seit 1998 nicht wegzudenken an der Gemeinschaftsgrundschule Büderich: Der landesweite Mathe-Wettbewerb des Ministeriums für Schule und Weiterbildung. 48 000 Viertklässler aus ganz NRW nahmen teil. Nach zwei Runden blieben rund 1200 übrig. 17 von ihnen aus den Kreisen Wesel und Kleve knobelten am Samstag in der Büdericher Schule um die Wette. Sie trugen die Finalrunde Niederrhein aus, eine von mehreren im Lande. Anderthalb Stunden lang saßen sie an Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. „Das sind richtige Knobelaufgaben“, so Lehrerin Wiltrud Maas. Sie sprang für den mathematikbegeisterten Schulleiter Karl-Wilhelm Schweden ein, der erkrankt war.

Nicht alle waren nervös

Vor dem Start des Wettbewerbs waren die meisten Kinder ziemlich aufgeregt. Aber nicht alle. „Ich freue mich auf die Aufgaben“, sagte die zehnjährige Tabea Reif aus Straelen, der die Vorrunden nach ihren Angaben sehr leicht fielen. Andere waren nicht so begeistert, an einem Samstag in die Schule zu müssen: Der zehnjährige Jan Niklas aus Xanten musste erst einmal von seiner Lehrerin überzeugt werden.

Im Anschluss an die Aufgaben durften sich die Kinder Teilnehmerurkunden und eine kleine Überraschung abholen. Wer es aufs Siegertreppchen schafft - das wird erst in einigen Wochen feststehen: Die Tests werden zentral kontrolliert, die Gewinner im Juni nach Düsseldorf eingeladen und dort geehrt.

Stärkung für fleißige Rechner

Mit dabei waren Lina Plistermann, Hannah Hoppmann und Tom Henke von der Grundschule in Büderich, Robin Behrens von der Weseler Grundschule am Buttendick, Stefan Kerkenpaß von der Grundschule Hamminkeln, Till Deus, Nico Vahnenbruck, Frieda von Estorff und Lukas Klevermann von der Maximilian-Kolbe-Grundschule in Schermbeck sowie Schülerinnen und Schüler von Grundschulen in Xanten, Wissel, Kleve, Neukirchen und Straelen. Natürlich gab es für die fleißigen Rechner auch Getränke und Knabbereien.