Jubiläum im schönen Wesel

So schön ist die Niederrheinbrücke von oben.
So schön ist die Niederrheinbrücke von oben.
Foto: www.blossey.eu
Was wir bereits wissen
Das Programm zum 775. Stadtgeburtstag im nächsten Jahr nimmt langsam Form an. Viele Termine wurden jetzt schon bekannt gegeben.

Wesel..  „Wesel? Schöne Stadt!“ Diese Worte werden das Logo zum Stadtjubiläum 2016 zieren. Schlicht in Rot und Blau gehalten - Rot als Stadtfarbe Wesels und Blau für das Wasser - hat es die Weseler Agentur Medienwolff entworfen. Das Logo soll auf Briefpapier, aber auch bei Veranstaltungshinweisen vorkommen. Und: Das Briefpapier erhält auf der Rückseite jede Menge kleiner, für Wesel typische Symbole, als da wären das historische Rathaus, der Dom, die Konrad-Duden-Büste, die Zitadelle, die Rheinbrücke, der Esel, das Wappen, der Lange Heinrich, das Berliner Tor und ein kunstvoll geschwungenes W für Wesel. Medienwolff ist eine von fünf Agenturen, die einen Entwurf einreichten.

Wesel-Marketing-Geschäftsführer Thomas Brocker stellte dem Ausschuss für Kultur und Stadtmarketing zudem die einheitliche Plakatgestaltung am Beispiel der Foto-Ausstellung mit Werken des aus Wesel stammenden Kabarettisten Dieter Nuhr vor. So soll auch auf die alljährlich im August stattfindenden PPP-Tage und den Westfälischen Hansetag Ende Oktober aufmerksam gemacht werden. Eine Internetseite werde dazu geschaltet: www.wesel775.de.

Die Kulturbeauftragte Heike Kemper verwies auf einige Termine im Rahmen der 775-Jahr-Feier. Der Konrad-Duden-Journalistenpreis wird am 9. Januar erstmals abends vergeben. Vom 24. Januar bis zum 13. März läuft dann die Nuhr-Ausstellung. Der Jubiläumsfestakt ist im Rahmen der Kulturnacht am 19. September vorgesehen, und vom 28. bis 30. Oktober findet der Westfälische Hansetag in der Hansestadt statt, zu dem etwa doppelt so viele Hansestadtvertreter anreisen als zum üblichen Hansefest um diese Zeit. Eine außergewöhnliche Ausstellung plant der Niederrheinische Kunstverein im September/Oktober mit dem Künstler Thitz, der für seine Tütenprojekte bekannt ist. Dazu erhalten Weseler Bürger Tüten, die von ihnen bemalt und anschließend wieder eingesammelt werden. Daraus entsteht ein Objekt im Centrum.

Um Schätze, die Geschichte(n) erzählen, geht es unter der Überschrift „Vom Gastlichen Wesel und dem Unteren Niederrhein“. Außerdem heißt es „In medias WES“. Hier dreht sich alles um Wesel in den Medien. Ein ökumenischer Gottesdienst ist im Arboretum Gut Grenzenlust geplant. Die Adresse ist zwar in Hamminkeln, doch die Ländereien liegen in Wesel, heißt es. Viele weitere Termine sind in Planung.