Johanniterorden ehrt Gisela Frank

Wesel/Stralsund..  Auszeichnung für Gisela Frank: Der Herrenmeister des Johanniterordens Oskar Prinz von Preußen hat dem Antrag der Pommerschen Genossenschaft zugestimmt, Frank für ihre Verdienste die Ehrennadel des Johanniterordens zu verleihen. Sie erhielt die Ehrung beim Rittertag in Stralsund im Beisein von Oskar Prinz von Preußen, vom Kommendator der Pommerschen Genossenschaft des Johanniterordens, Tessen von Heydebreck.

Von Heydebreck sprach von dem großen Idealismus und starkem persönlichen Einsatz, mit dem Gisela Frank seit 1983 ehrenamtlich, zunächst zusammen mit Ehrengard von Massow, für das Sozialwerk der Pommern der Pommerschen Landsmannschaft tätig ist. Gisela Frank sieht es als ihre selbstverständliche Pflicht an, mit all den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln den in Hinterpommern verbliebenen, überwiegend alleinstehenden und in kärglichen Verhältnissen lebenden deutschstämmigen Menschen zu helfen. In diesem Zusammenhang entstand sehr bald die bis heute andauernde enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Genossenschaft. Die von Gisela Frank „eingeworbenen“ Geldmittel von nicht unerheblichem Umfang, werden vertrauensvoll bei den Johanniter-Hilfstransporten den Schützlingen in Pommern (Pommernhilfe) übergeben.

Bis jetzt hält Gisela Frank persönlichen Kontakt zu rund 50 ihrer Schützlinge. Als überzeugte evangelische Christin geht es ihr neben der Linderung materieller Not auch und gerade um die Zuwendung zu den Betroffenen.

Weihnachtspakete mit Lebensmitteln, Süßigkeiten, Pflegeartikeln werden seit über dreißig Jahren versandt. Pakete mit Waschpulver, Textilien und Schuhen erhalten verschiedene Empfänger während des Jahres. Pakete, Briefe und Telefonate knüpfen das menschliche Band und helfen dort, die materielle Not ein wenig zu lindern und etwas Freude zu bereiten. Dieses sichtbare Zeichen einer Zusammengehörigkeit wird sehr dankbar angenommen.

Die Freude und Dankbarkeit dieses Personenkreises ist noch immer sehr groß und motiviert Gisela Frank weiterhin zu helfen. Viele bedanken sich in ihren Briefen auch sehr herzlich dafür, dass sie nicht vergessen werden.