Hundeverbot auf mehreren Wegen
30.11.2009 | 17:43 Uhr 2009-11-30T17:43:03+0100Hamminkeln. Das ursprüngliche Wegekonzept für die Dingdener Heide hatte für jede Menge Diskussionsstoff gesorgt.
Vor allem Hundebesitzer, denen nach den Vorstellungen der Biologischen Station des Kreises Wesel eine Sperrung in einigen Bereichen des Naturschutzgebietes drohte, waren empört und hatten bei einer Informationsveranstaltung ihrem Ärger Luft gemacht. Nun berät der Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung am Mittwoch, 25. November, über den überarbeiteten Nutzungsplan.
Danach ist das Hundeverbot zwar in mehreren Bereichen aufgehoben worden, doch insgesamt gibt es noch eine etwa 6,5 Kilometer lange Strecke, die Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern nicht betreten dürfen. Die Verwaltung hat für die Beratung im Fachausschuss eine Empfehlung ausgesprochen: Dem Konzept sollte zugestimmt werden, die Sperrung für Hunde sei davon jedoch auszunehmen. „Insbesondere die Sperrung für Hunde begegnet rechtlichen Bedenken, da ein solches Hundeverbot auf öffentlich zugänglichen Wegen keine allgemeine oder fachgesetzliche Grundlage hat.”
Gleichzeitig macht die Verwaltung darauf aufmerksam, dass bei allen Nutzungsbeschränkungen das Wegerecht für die Anlieger und die Nutzungsberechtigten (Landwirte, die ihre Felder bewirtschaften) unberührt bleibt. M.B.
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