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Hoffen auf Badewetter

29.02.2008 | 19:28 Uhr

VEREIN. In Dingden laufen die Vorbereitungen für die neue Saison, die im Mai beginnt. In diesem Jahr soll eine Hamminkelner Meisterschaft im Wasser ausgetragen werden.

HAMMINKELN. Vielleicht, hoffen die Dingdener Freibad-Betreiber, kommt der vorgezogene Sommer diesmal nicht im April, sondern im Mai. Für's Bad wäre das gut, nachdem die vergangene Saison nicht so berauschend verlief. Wie gewohnt am 1. Mai um 9 Uhr erfolgt das "Anschwimmen", bei dem wieder Rundflüge verlost werden. Das vom Freibad-Verein mit rund 2000 Mitgliedern bis zum 15. Juni betriebene Bad hat sich bis zur nun bevorstehenden siebten Saison zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt.

DLRG-Ausbildung soll Verstärkung bringen

Von 9 bis 11 und von 15 bis 17 Uhr wird das Freibad-Team die Anlage täglich öffnen, bei gutem Wetter auch länger und mittags durchgehend. Es umfasst rund 40 Leute, darunter etwa 20 Rettungsschwimmer und sieben Schwimmmeister. Am 9. März startet um 13.30 Uhr im Hamminkelner Hallenbad eine DLRG-Ausbildung, von der der Verein hofft, dass weitere Freibad-Betreuer daraus hervorgehen. Interessenten sollten Helmut Wisniewski ansprechen (Tel: 02852/6701).

Die günstigen Preise (Eintritt für Erwachsene zwei, für Jugendliche ein Euro) locken auch Gäste von außerhalb. 300 Saisonkarten (15 bzw. 7,50 Euro) sind bereits verkauft. Je eine solche Karte erhalten Karen Schmeink und Sarah Lütkenhorst neben einer Schwimmer-Ausstattung kostenlos. Die beiden Zehntklässlerinnen der Dingdener Hauptschule haben die Karten-Motive gezeichnet bzw. gemalt.

Ein Schultag im kühlen Nass

Schüler lieben das Bad. Realschüler haben hier ihr Abschlussfest gefeiert, und die Hamminkelner Hauptschüler dürfen dort in diesem Jahr einen kompletten Schultag verbringen. Außerdem soll es einen Wettkampftag für Jugendliche geben, um die Freibad-Meister zu ermitteln. Tauchen und Nachtschwimmen zählen wieder zum Programm.

Pläne, Sonnenkollektoren aufzustellen, hat der Verein nach Beratung durch ein Ingenieurbüro als unrentabel aufgegeben. Stattdessen wird gespart, um in ein oder zwei Jahren einen neuen Heizkessel anzuschaffen. (jo)Von Stammgästen, dankbaren Besuchern, aber auch Meckerern berichten Vorsitzender Wisniewski und Kassiererin Josefa Holtschlag. Und von welchen, die über den Zaun klettern. Einmal seien junge Leute nach reichlich Alkoholgenuss nachts ins Wasser gesprungen und, als die Polizei kam, ins Maisfeld geflüchtet. Was nichts nützte: Nackt traten sie wieder hervor und "ergaben" sich.

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