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Hochbetrieb bei den Räumdiensten

06.01.2009 | 00:45 Uhr

WETTER II. Mitarbeiter von städtischen Betrieben sind schon seit Sonntagnachmittag im Einsatz. Auf einigen Bundesstraßen war´s trotzdem ziemlich eisig.

KREIS WESEL. Der kluge Winterdienst-Mitarbeiter baut vor - und den Schneepflug rechtzeitig ans Räumfahrzeug an. Schon am späten Sonntagabend rüsteten die Helfer beim ASG in Wesel angesichts der Wettervorhersagen ihre Autos um und legten kurz nach 3 Uhr morgens schon los. Denn mit dem Streuen allein kommt man bei zehn bis zwölf Zentimeter Schnee auf den Straßen nicht wirkungsvoll weiter, stellte Ulrich Streich, stellvertretender ASG-Betriebsleiter, gestern im Gespräch mit der NRZ fest. Bestätigung für diese Vorgehensweise gab´s vom Hamminkelner Kollegen Hermann Flores. Auch die Mitarbeiter des Bauhofes räumten zunächst den Schnee, um anschließend zu streuen.

Für die flächenmäßig großen Landkommunen steckt wegen des großen Straßennetzes eine Menge Arbeit im Winterdienst. 130 bis 150 Kilometer lang ist die komplette Streustrecke, die die Hamminkelner Bauhof-Mitarbeiter zu bewältigen haben. Und auch wenn erst am Mittwoch die Schule wieder beginnt, so nahmen sich Fahrer gestern schon einmal die Linien vor, die die Schulbusse fahren müssen. "Wir müssen auch noch weitermachen", erklärte Flores.

Heute geht´s weiter

Genug zu tun gab´s auch für die Angestellten des ASG in Wesel. Die verkehrswichtigsten Straßenzüge, die Ringstraßen und die Fußgängerzone galt es als erste zu räumen, im Verlauf des Tages ging´s dann auch an die Radwege. "Es wird ein bisschen dauern", kündigte Ulrich Streich am Vormittag an. Die 15 Mitarbeiter, die im Einsatz waren, bekamen am Nachmittag den Auftrag, erneut Salz zu streuen.

Mit fünf Großfahrzeugen war die Straßenmeisterei für den Landesbetrieb Straßen unterwegs auf den Bundes- und Landstraße rund um Wesel und Hamminkeln. Und das seit Sonntagnachmittag 16 Uhr, wie ein Pressesprecher des Unternehmens berichtete. Dennoch gab´s gestern viele Autofahrer, die über die Verhältnisse auf den Bundesstraßen 8, 58 und 70 schimpften. "Eine reine Eisfläche", hieß es. (M.B.)

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