Henrichs fordert Kreisverkehr

Wesel..  Der Gindericher CDU-Politiker Heinrich Henrichs hat sich jetzt mit einem offenen Brief an Bürgermeisterin Ulrike Westkamp gewandt, um auf die Verkehrssituation an der Imgrund-Kreuzung auf der Xantener Straße (L460) aufmerksam zu machen. Das ehemalige Weseler Rats- und Kreistagsmitglied fordert an dieser Stelle nun einen Kreisverkehr.

Genügend Platz vorhanden

Da die Planungen einer Ampelanlage an dieser Kreuzung durch den Wegfall des Gewerbegebietes mittlerweile „ad acta“ gelegt worden seien, nehme er nun den Unfall am 1. April mit drei Pkw und mehreren Verletzten „wieder mal zum Anlass, hier die Verkehrssicherheit zu überdenken“, schreibt Henrichs.

So ist er der Meinung, dass der Verkehr auf der Straße durch die neue B58n größer geworden ist. Damit der Lkw-Verkehr ohne Probleme von und zu der Spedition abfließen kann, stellt Henrichs den Antrag, an dieser Stelle einen großen, „großzügigen Kreisverkehr“ zu bauen. Platz sei dort „genügend vorhanden“, so Henrichs weiter.

Auch der Zeitpunkt ist nach Meinung des Politikers gut gewählt, da Straßen.NRW im kommenden Jahr ohnehin die komplette L460 vom Xantener Stadtteil Birten bis zur Ampel „Pettenkaul“ erneuern wolle. „Im Rahmen dieser Sanierung wäre es doch möglich, diese Maßnahme zu Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer mit vorzusehen“, schreibt Henrichs weiter.

Mit dieser Regelung sei es dann auch wieder möglich, von Xanten-Birten kommend nach links in Richtung Ginderich abzubiegen. Zumal ein Kreisverkehr „keine Wartung, sondern nur ein wenig Pflege“ benötige.