Großeinsatz auf dem Rhein bei Wesel - verunglücktes Kanu gesucht

Auch der Löschzug  Bislich war am Dienstag mit seinem Mehrzweckboot im Einsatz.
Auch der Löschzug Bislich war am Dienstag mit seinem Mehrzweckboot im Einsatz.
Foto: WAZ FotoPool
Eine Frau hatte einen Mann in Not gemeldet. Feuerwehr und Polizei konnten auch nach groß angelegter Suche mit Hubschrauber niemanden entdecken.

Wesel.. Alarm auf dem Rhein: Eine Frau meldete am Dienstag Nachmittag einen gekenterten Kanufahrer in Höhe Rheinbrücke. Obwohl die Feuerwehr alles in Bewegung setzte - die Hauptwache, die Löschzüge Bislich und Ginderich, alle mit ihren Booten - blieb der Kanufahrer verschwunden. Die Wasserschutzpolizei beteiligte sich mit der im Hafen stationierten WSP13 an der Suche. Zwischenzeitlich hieß es, dass im Wesel-Datteln-Kanal ein Kanufahrer an einer Spundwand hänge. Daher suchten die Rettungskräfte auch den Kanal ab, vergeblich. Polizei und Feuerwehrleute waren den Ufern eingesetzt. Um ganz sicher zu gehen, rief die Wasserschutzpolizei einen Hubschrauber zur Unterstützung, der Fluss und Kanal ergebnislos absuchte.

Kanufahrer hat sich vielleicht gerettet - oder ist untergegangen

Gegen 17.30 Uhr schließlich gingen die Einsatzkräfte davon aus, dass sich die Zeugin möglicherweise geirrt haben könnte und eine der Bojen, die die Bauarbeiten am alten Brückenpfeiler absichern, gesehen hat. Es gebe aber auch die Möglichkeit, dass ein Kanufahrer sich entweder ans Ufer rettete, oder aber untergegangen sein könnte.

Davon gehen die Einsatzkräfte aber eher nicht aus: Eine Anfrage bei den Vereinen hatte ergeben, dass kein Kanu vermisst wird, zudem seien die Binnenschiffer sehr aufmerksam und meldeten in der Regel Unfälle sofort.