Frühlingsfest und pure Lust

Manuela Pengel empfiehlt Oolong-Tees, um fit in den Frühling zu starten.
Manuela Pengel empfiehlt Oolong-Tees, um fit in den Frühling zu starten.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Sie sind gesunde Muntermacher: Tees bringen den Kreislauf in Schwung. Manuela Pengel von Rüdigers Teeboutique in Wesel hat da einiges im Angebot.

Wesel..  Noch lässt sich der Frühling nur erahnen, zum Beispiel beim Blick in die Natur, wo sich nach und nach immer mehr grüne Blätter und bunte Blüten entfalten. Das Wetter wirkt dagegen momentan eher wie im Herbst, und so fühlen sich manche auch. Um munter in die wärmere Jahreszeit zu starten, schwört so mancher auf entschlackende, stoffwechselfördernde und/oder entwässernde Tees - gewissermaßen als Frühjahrsputz für den ganzen Körper.

Bis zu zwei Liter pro Tag

Manuela Pengel von Rüdigers Teeboutique hat da einiges im Angebot, das sie empfehlen kann. Zum Beispiel sämtliche Oolong-Tees. Ursprünglich handelt es sich um eine chinesische Sorte, die im Teeladen in der Apollo-Passage stammt allerdings aus Indien. Je nach Geschmack darf gewählt werden. Es gibt Oolong-Tee pur oder aber aromatisiert, zum Beispiel mit Milch oder mit wohlriechendem Pfirsich. Traumfinder heißt eine weitere Variante, wobei der Name eher an guten Schlaf als an einen ordentlichen Wachmacher erinnert. Der halbfermentierte grüne Tee, sagt Manuela Pengel, ist auch ein Fettkiller. Anderthalb bis zwei Liter empfiehlt sie am Tag.

Wer mehr auf Schwarztee steht, kann beim Frühlingstee zugreifen. Er enthält Ananas, Sonnenblumenblätter und Saflor, eine Färberdistel, die auch falscher Safran genannt wird. Das Gebräu schmeckt frisch und fruchtig, sagt die Teeverkäuferin. Früchtetees gibt es natürlich auch. Hinter dem blumigen Namen Dschungelblüte verbergen sich Maracuja, Mango und Pfirsich. Und „Frühlingsfest“ ist ein Tee mit Eierlikör- und Vanillegeschmack. Bei der Namensfindung sind scheinbar keine Grenzen gesetzt und die Bezeichnung „Pure Lust“ ist quasi der Höhepunkt der kreativen Wortfinderei. Johannis-, Erd- und Brombeeren sind die Namensgeber.

Immer wieder nachgefragt werden auch Kräutertees, etwa Birkenblätter, Schachtelhalm, Löwenzahn, Zitronenmelisse und Holunderblüte. Sie alle regen den Stoffwechsel an, sind teils entwässernd und teils gut für die Leber, wie der Löwenzahn. Brennnesseltee empfiehlt Manuela Pengel zusammen mit Grünem Hafer, wobei sich jeder seine Mischung selbst herstellen muss. Bei Gicht und Rheuma soll diese Kombination helfen, wenn eine vier- bis sechswöchige Kur damit angetreten wird. Zwei, drei Tassen am Tag, so Manuela Pengel, seien gut. Dazu müsse aber auf jeden Fall viel Wasser getrunken werden, um die entwässernde Wirkung so manchen Krauts wieder aufzufangen.