Freibadverein Hamminkeln trifft Vorkehrungen

Noch befindet sich das Freibad in Dingden im Winterschlaf.
Noch befindet sich das Freibad in Dingden im Winterschlaf.
Foto: WAZ FotoPool
Mit der Ausbildung von Rettungsschwimmern und einem kostenlosen Erste-Hilfe-Kurs beginnen die Vereinsmitglieder mit den Planungen für die Saison.

Hamminkeln..  Im Dingdener Freibad ruht der See. Acht Millimeter Eis auf dem Wasser hat Helmut Wisniewski dieser Tage festgestellt. „Nur die Photovoltaik-Anlage arbeitet“, sagt der Vorsitzende des Freibad-Vereins. Aber der nächste Sommer kommt bestimmt, und um die Saison vorzubereiten, bildet der Verein im Februar Rettungsschwimmer aus, die das Hallenbad kostenlos nutzen dürfen, und führt im März einen kostenlosen Erste-Hilfe-Kurs durch.

Die Rettungsschwimmer braucht der Freibad-Verein für die Wasseraufsicht während der Zeit, in der er für den Badebetrieb zuständig ist. Das wird vom 1. Mai bis 28. Juni der Fall sein. Am Sonntag, 22. Februar, um 13 Uhr treffen sich alle, die den Rettungsschein in Silber erwerben möchten, im Hamminkelner Hallenbad. Insgesamt vier bis fünf Sonntagstermine benötigen sie, so Wisniewski, bevor die DLRG mit ihnen die Leistungsabnahme durchführt. Bis kurz vor dem Start der Ausbildung könne man sich anmelden – entweder bei ihm ( 02852/6701) oder bei seiner Stellvertreterin Ulla Terörde ( 02852/3126).

Ohne Anmeldung kann man am Erste-Hilfe-Kurs teilnehmen, der am 9. Und 10. März jeweils ab 19 Uhr im Freibad stattfindet und unter anderem Voraussetzung für den Erwerb des Führerscheins ist.

Die Photovoltaik-Anlagen des Vereins, die ja nicht nur im Freibad installiert sind, arbeiten zwar, aber sie bereiten Wisniewski und seinen Mitstreitern nicht nur Freude. Nachdem vor einiger Zeit die Firma, die sie errichtet hatte, in die Insolvenz gegangen war, ereilte nun ein Schweizer Unternehmen, von dem die sogenannten Datenlogger der Anlagen stammen, das gleiche Schicksal. Die Folge: Teile müssen ausgetauscht werden, was den Verein rund 6000 Euro kosten wird.

Weitere 13 000 bis 14 000 Euro Kosten entstehen, wenn Ende Februar/Anfang März das Kinderplanschbecken neu gefliest wird. Das ist nötig, weil die bisherigen Fliesen platzen, Teile abfallen und bereits scharfe Kanten entstanden sind. Vom 2. Bis 6. Februar präsentiert sich der 2300 Mitglieder zählende Freibad-Verein neben anderen Vereinen im Rahmen einer Ausstellung in der Dingdener Volksbank-Filiale. Für die neue Saison hat er schon wieder einen neuen Interessenten: Eine ortsansässige physiotherapeutische Praxis möchte das Bad für medizinische Wassergymnastik nutzen.