Filmer-Szene in Wort und Bild

Mit Interesse und Spaß waren die Teilnehmer beim Netzwerker-Treffen im Scala dabei.Foto: Lars Fröhlich
Mit Interesse und Spaß waren die Teilnehmer beim Netzwerker-Treffen im Scala dabei.Foto: Lars Fröhlich
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Treffen des Kreativnetzwerkes im Kreis Wesel bot Informationen und ermöglichte Gespräche bei Kartoffelsalat und Würstchen

Wesel..  Was Wirtschaftsbosse, Großindustrielle und Politik schon lange können, das können und machen seit geraumer Zeit auch Unternehmerinnen und Unternehmer im Kreis Wesel: netzwerken. Das neudeutsche „Zauberwort“ trifft auch auf eine Branche zu, von der mancher gar nicht ahnt, dass es sie im Kreis Wesel gibt: die Filmwirtschaft, die hier allerdings in einem etwas weiteren Sinne begriffen wurde. Im Kulturspielhaus Scala trafen sich 30 ihrer Vertreter im Rahmen des Kreativnetzwerkes des Kreises.

„Heimspiele“

In lockerer Runde stellten die „Filmschaffenden“, die ergänzend auch aus Duisburg kamen, ihre Firmenkonzepte vor. Dazu zählte auch Gastgeberin Karin Nienhaus, die seit etwa anderthalb Jahren im Scala ihr Konzept einer neuen Nutzung für das alte Kino umsetzt. Ein „Heimspiel“ hatte auch die Weseler Firma „Flaggschiff“, die sich während der fünf Jahre ihres Bestehens durch verschiedene Filmproduktionen und Aktionen auch vor Ort einen Namen gemacht hat. Inhaber Stephan de Leuw präsentierte ihre Arbeit unter anderem mittels diverser Filmbeispiele.

Ihm gleich tat es Katrin Scholz von der Bürogemeinschaft „Creativ + Co.“ mit ihrer seit drei Jahren bestehenden Firma „machmalbunter“, die besonders im Printmedienbereich als „Logomacherin“ bekannt ist. Kai Gottlob mit seiner Firma „a.r.t. Film“, die auch auf internationalem Terrain tätig ist, demonstrierte in Bild und Ton, welch kreative Leistungen von Unternehmen im Kreis Wesel erbracht werden. Dabei reichte das Spektrum von Werbe-, Imagefilm über Dokumentationen bis hin zum Kinofilm.

Pago Balke, Regisseur des Films „Verrückt nach Paris“, der vor zehn Jahren bei der Berlinale überraschte, präsentierte ein „Making of“ zum Film.

Kennenlernen und Kontakt halten

Als spontaner Gast war die Weseler Fotografin Ingrid Burger, die seit zwanzig Jahren ein professionelles Fotostudio am Fusternberg betreibt, ins Scala gekommen, um das Kreativnetzwerk live zu erleben. „Ich habe eigentlich keine besonderen Erwartungen. Einfach mal sehen und hören“, sagte sie zu Beginn der Veranstaltung. Gut zwei Stunden und einige Firmenpräsentationen später meinte sie: „Find’ ich gut! Ich würde auch zu weiteren Treffen gehen.“

Genau das soll ja erreicht werden. Die kreativen Menschen und kreativen Firmen haben hier ein Forum, sich kennen zu lernen und geschäftliche Kontakte zu knüpfen. Nach den Präsentationen war folglich das persönliche Gespräch, das Kontakte knüpfen, eben das Netzwerken wichtig. Dazu gab es Kartoffelsalat und Würstchen.