Das aktuelle Wetter Wesel 12°C
Brüchiges Eis

Feuerwehr rettet eingebrochene Frau und Hund aus Auesee in Wesel

21.02.2012 | 10:59 Uhr
Feuerwehr rettet eingebrochene Frau und Hund aus Auesee in Wesel
Das Foto vom 6. Februar zeigt den zugefrorenen Auesee. Zwei Wochen, nachdem diese Aufnahme entstand, brachen eine 55-jährige Frau aus Wesel und deren Hund ein. Die Feuerwehr rettete Menschen und Mops aus dem See. Foto: Peggy Mendel

Wesel.   Dramatischer Rettungseinsatz am Auesee: Am Montag wollte eine 55-Jährige ihren Mops vom Eis holen. Die Frau und das Tier brachen ein. Ihr Mann setzte mit dem Handy einen Notruf ab, die Feuerwehr kam gerade noch rechtzeitig: „Die Frau hätte keine Minute länger ausgehalten“, sagte der Einsatzleiter.

Während andere sich für den Rosenmontagszug warmschunkelten, mussten Feuerwehrleute aus Wesel bei einem dramatischen Einsatz aufs Eis und ins Wasser: Sie retteten eine 55 Jahre alte Weselerin und ihren Hund aus dem Auesee.

Die Rettung am späten Montagvormittag sei „so gerade eben noch“ gelungen, sagte Einsatzleiter Jörg Grossart. „Die Frau hätte keine Minute länger ausgehalten.“ Stark unterkühlt, wurde sie ins Krankenhaus gebracht.

Hund jagte Enten hinterher aufs Eis

Die Weselerin war mit ihrem Mops im Hundeauslaufbereich auf der Landzunge unterwegs, als das Tier Enten hinterher jagte und dabei aufs brüchige Eis lief. Sein Frauchen wollte ihm zu Hilfe kommen und brach ebenfalls ein.

Der Ehemann habe per Handy Hilfe geholt, so Grossart. Die Feuerwehr setzte 20 bis 25 Mann in Bewegung – unter anderem Taucher, Boot- und Hubschrauber-Besatzung. Auf deren Einsatz konnte allerdings verzichtet werden, weil die Retter der Wache, die unterwegs im Einsatzfahrzeug ihre Spezialanzüge anzogen, die Frau zunächst über Wasser hielten und sie dann, ebenso wie den Hund, aus ihrer misslichen Lage befreien konnten.

Facebook
 
Kommentare
21.02.2012
15:30
Feuerwehr rettet eingebrochene Frau und Hund aus Auesee in Wesel
von ralfcausm | #4

@oderfla: Der Bestand an Enten in NRW ist so hoch, dass Enten von Jägern geschossen werden dürfen. Im Gegensatz zu den Zugvögeln. Ich sehe alledings immer wieder Passanten die mit altem Brot die Enten füttern gehn. Und meistens haben diese Leute kleine Kinder an der Hand. Aber wofür sollte die Frau zahlen? Sie wollte ein Tier retten und ist auf dem Eis eingebrochen. Solche Fälle werden niemals dem Bürger in Rechnung gestellt. Und das ist gut so.

1 Antwort
Feuerwehr rettet eingebrochene Frau und Hund aus Auesee in Wesel
von oderfla | #4-1

...ach soooo, ralf, tschuldige, hatte ich falsch verstanden. die gute frau wollte also nur eine durch ihren hund in lebensgefahr geratene ente retten........, na dann geht die sache schon in ordnung........


und ich dachte die ist ihrem wild gewordenen köter hinterher, der nicht wie es sich gehört gehorcht hat, der gewildert hat und nicht unter kontrolle war, der nächstesmal vielleicht ein kind aufs eis jagt.......das dachte ich.........aber so kann man sich irren.......


...und mir war nicht bewusst, das es halb so schlimm ist, wenn wildtiere, die aufgrund ihres zu hohen bestandes bejagt werden von hunden gehetzt und gewildert werden......auch hierfür sorry

21.02.2012
12:53
Das kostet ...
von frankmal | #3

... hoffentlich richtig !

21.02.2012
12:20
Feuerwehr rettet eingebrochene Frau und Hund aus Auesee in Wesel
von Poqwi | #2

die enten sind es leider nicht mehr gewohnt gejagt zu werden....

gibt ja kaum noch füchse und andere beutegreifer....

da tut denen ein bisschen bewegung gut....

1 Antwort
Feuerwehr rettet eingebrochene Frau und Hund aus Auesee in Wesel
von oderfla | #2-1

der bestand an füchsen wächst nachhaltig. in einigen gegenden wird sogar offen von einer plage gesprochen. in bezug auf die enten ist ihre stellungnahme nicht ganz richtig!

21.02.2012
11:30
Feuerwehr rettet eingebrochene Frau und Hund aus Auesee in Wesel
von oderfla | #1

"Die Weselerin war mit ihrem Mops im Hundeauslaufbereich auf der Landzunge unterwegs, als das Tier Enten hinterher jagte "

also zunächst natürlich grosses lob an die einsatzkräfte. auf den zweiten blick ist hier festzustellen, dass der (erfolgreiche) einsatz der rettungskräfte auf hundeNARREN zurückzuführen ist, welche ihren kinderersatz nicht im griff zu haben scheinen! oder sind die enten zum wildern freigegeben?
wer seinen köter nicht im griff hat, muss diesen eben anleinen auch auf der sog. "freilauffläche". gerade die enten haben bei der derzeitigen wetterlage auch ein extrem anstengendes leben und müssen nicht auch noch vor wildgeordenen möpsen flüchten! ich denke die hundeNÄRRIN sollte für den einsatz aufkommen!

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6381742/create

Aktuelle Fotos und Videos
Eselrock
Bildgalerie
Festival
KuBa Festival
Bildgalerie
Kulturbahnhof
Drachenbootregatta
Bildgalerie
Drachebootrennen
Frühlingstreff
Bildgalerie
Dingden
Aus dem Ressort
Neue Schule: CDU will sich nicht festlegen
Schule
Die Ratsfraktion möchte dem Elternwillen nicht vorgreifen. Sekundarschule und Gymnasium sind möglich
SPD-Ratsherr fordert Überwachung
Politik
Für eine durchgängige Aufsicht an der Lippefähre „Quertreiber“ setzt sich SPD-Ratsherr Wilhelm Bußmann in einem Brief an Bürgermeisterin Ulrike Westkamp ein.