Festival soll Dauerbrenner werden

Red Moving Tree überzeugte als Vorband von Rebel Tell.
Red Moving Tree überzeugte als Vorband von Rebel Tell.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
Das zweite Rock the Court war mit 400 Besuchern wieder ein großer Erfolg. Der Tennisclub Mehrhoog hatte dazu eingeladen.

Hamminkeln..  Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr mit mehr als 400 Gästen, lud der Tennisclub Mehrhoog wieder zum „Rock the Court“-Konzert. Den Tennisplatz rockten die Weseler Bands Red Moving Tree und die Rebel Tell Band. Und bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein konnte das Fest nur ein voller Erfolg werden: Bereits vor Beginn tummelten sich rund 200 Gäste auf dem großen Gelände des Tennisclubs, später waren es wieder rund 400 Besucher.

Als Vorband traten „Red Moving Tree“ auf. Mary Schneider, Felix Raupp, Lukas Winkelhausen, Felix Winkelhausen, Peter Palberg und Julius Kühn – sechs junge Musiker, die seit ihrer gemeinsamen Schulzeit am Konrad-Duden-Gymnasium zusammen spielen. Ihr damaliger Bandname war „Acoustic Matters“.

Junge Bands fördern

Die Band überzeugte mit selbstgeschriebenen Stücken der Genres Alternative, Blues und Folk. Auch ein paar Rock-Cover hatte sie mit im Gepäck. Das Besondere: Unter klassische Rock-Instrumente wie Gitarre mischten sich außergewöhnliche Klänge beispielsweise einer Geige oder eines Banjo. Das Publikum war begeistert.

Viele freuten sich auf den Auftritt der ebenfalls aus Wesel kommenden Rebel Tell Band, die momentan auf Deutschland-Tour ist. Rund zweieinhalb Stunden lang spielten die Jungs Klassiker und Evergreens, aber auch aktuelle Stücke – natürlich auf ihre ganze eigene Art und Weise mit einem Country- und Rockabilly-Sound. Ein Highlight: Ihre Abwandlung von Schlager-Hits wie „Atemlos“ und „Griechischer Wein“, bei denen das Publikum begeistert mitsang.

„Die Stimmung war großartig“, findet Joerg Giesen, Vorsitzender des Tennisclubs. Für ihn ist Rock the Court eine Art Sommerfest. Das Ziel: Den oftmals als elitär angesehenen Verein für Jedermann zu öffnen. „Natürlich wäre es auch schön, wenn wir dadurch neue Mitglieder gewinnen könnten“, so Giesen. Eins steht fest: Rock the Court soll eine feste Einrichtung werden. „Ob wir direkt im nächsten Jahr weitermachen oder alle zwei Jahre feiern, hängt auch von den Kontakten ab“, so Giesen. Denn man wolle jedes Mal eine junge Band fördern, die als Vorband auftritt und zusätzlich einen bekannteren Haupt-Act haben.

Der Eintritt war kostenlos - man wolle keinen Gewinn erzielen, sondern nur die Kosten decken. Falls doch etwas Gewinn abfällt, werde dieser genutzt, um gezielt die Jugend des Vereins zu fördern. „Wir wollen einfach, dass viele Leute hier gemeinsam Spaß haben“, so Joerg Giesen. Das hatten die Besucher definitiv: Bis in die späte Nacht feierten sie gemeinsam.