Es darf geplanscht werden

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Hamminkeln..  Das Gelände zeigt sich schön geschniegelt, das Planschbecken – Kostenpunkt 10 500 Euro – ist pünktlich fertig geworden und die Wassertemperatur im großen Becken liegt bei golfstrom-konformen 27 Grad. Die Freibadsaison in Dingden kann also beginnen.

Von 9 bis 11 Uhr öffnet der Freibadverein morgen Früh die Pforte zum Edelstahlbecken an der Krechtinger Straße und startet damit in seine Betriebshälfte der insgesamt vier Monate langen Saison. Unter anderem wird es dann eine Tombola geben, bei der als Hauptgewinn ein Rundflug winkt. Und dass das Bad beim Startschuss nicht leer bleibt, dafür werde allein ein hartgesottenes Grüppchen aus bis zu 70 Person sorgen, ist sich die stellvertretende Vereinsvorsitzende Ulla Terörde sicher: „Auf die Frühschwimmer ist immer Verlass.“

Acht Wochen, bis zum 28. Juni, übernimmt der Verein den Bäderbetrieb, ehe er die Geschicke an die Stadt weitergibt, die das Freibad dann bis Ende August bewirtschaftet. 30 Rettungsschwimmer und 19 Kassierer werden im Schichtdienst während der Öffnungszeiten darauf achten, dass alles in ruhigen und vor allem: sicheren Bahnen verläuft. Denn das sei das Allerwichtigste, sagt Vereinsvorsitzender Helmut Wisniewski.

Einige Termine sind bereits gesetzt, wie zum Beispiel die Wassergymnastik mittwochs um 8.15 Uhr und das Aqua-Jogging samstags um 9.15 Uhr. Und auch Kunstspringer Ingo Spandern wird wieder regelmäßig mittwochsnachmittags ab 15 Uhr möglichst grazil ins Wasser springen und die Kinder und Jugendlichen darin unterrichten. Termine wie das Frühschwimmer-Frühstück und das Nachtschwimmen sind zwar fest vorgesehen, ein festes Datum fehle aber noch, so Helmut Wisniewski.

Nachdem das Wetter in der vergangenen Saison an vielen Tagen ziemlich bescheiden ausfiel, hat sich der Verein nun an bestimmten Tagen Flexibilität verordnet. Wenn das Wetter besonders schön sei, so Ulla Terörde, „dann öffnen wir an Wochenenden und Feiertagen ganztägig“. Und wenn es nach der offiziellen Saison nochmal ein Hoch geben sollte, werde man den Betrieb von der Stadt wieder übernehmen.