Engpass mitten in der Stadt
27.03.2009 | 17:24 Uhr 2009-03-27T17:24:00+0100
Das Marien-Hospital baut das Haus der Gesundheit. Autofahrer müssen sich ab 6. April auf Veränderungen einstellen
Verkündet wird es schon seit langem, jetzt geht es los: Das Haus der Gesundheit des Marien-Hospitals entsteht an der Ecke Magermann-/Pastor-Bölitz-Straße. Doch bevor es soweit ist, muss das alte Gebäude abgerissen werden. Und das bedeutet ab Montag, 6. April, einige Veränderungen und Einschränkungen für Autofahrer in diesem Bereich. Geschäftsführer Heinrich Schnieders stellte die Neuerungen gestern zusammen mit dem Technischen Leiter des Hospitals, Rainer Klepping, und Helmut Kluthe von der Stadt Wesel vor.
Der Engpass zwischen dem Marien-Hospital und dem Großen Markt wird während der gesamten Rohbauphase bestehen bleiben – mindestens bis Oktober, maximal bis zum Jahresende. Probleme bereitet dabei vor allem der Abriss des alten Hauses, weil Spundwände gesetzt und Nachbarhäuser gesichert werden müssen. Erst anschließend wird der Keller ausgeschachtet. Die Fertigstellung des knapp 5,1 Millionen Euro teuren Hauses ist für September 2010 vorgesehen. Hier wird es künftig Facharztpraxen geben. Außerdem ziehen das Gesundheitszentrum aus dem Signalhaus an der Schillstraße, das Physiotherapie-Zentrum von der Abelstraße und das Schulungs- und Beratungszentrum vom Entenmarkt ein.
Nächste Woche finden erste Vorarbeiten in dem Gebäude statt, von denen der Verkehr vorerst unberührt bleibt. Der Altbau wird im inneren Bereich abgerissen. Eine Woche später, unmittelbar nach dem verkaufsoffenen Sonntag und mit Beginn der Osterferien, wird dann richtig durchgestartet.
Nur die Hälfte
der Fahrbahn
Wegen des beschränkten Platzes steht dann in der Pastor-Bölitz-Straße nur noch eine Hälfte der Fahrbahn bereit. Die Straße ist ausschließlich stadtauswärts Richtung Ring befahrbar. Wer vom Hansaring kommt, hat bis zur Tiefgarage Großer Markt freie Fahrt, danach ist allerdings kein Durchkommen mehr. Wer von der Dimmerstraße kommt, kann nur noch links in die Gold- oder rechts in die Pastor-Bölitz-Straße einbiegen. Wer auf der Magermannstraße unterwegs ist, hat ebenfalls die Möglichkeit an dieser Stelle stadtauswärts zu fahren. Von der Antonistraße aus ist nur noch das Rechtsabbiegen möglich.
Eine Umleitungsempfehlung wird an den Ringstraßen rechtzeitig angekündigt. Die Route führt vom Hansaring aus über die Norbertstraße und die Esplanade auf die Magermannstraße. Damit der Verkehr möglichst störungsfrei fließen kann, werden rund um den Kurvenbereich der Esplanade – zwischen Gerhart-Hauptmann- und Dresdner Straße – Halteverbotsschilder aufgestellt. Das bekommen vor allem die Anlieger zu spüren, schließlich gehen hier um die 20 Parkplätze verloren.
Keine Bushaltestelle
am Großen Markt
Auch Busnutzer sind betroffen, zumal es die Haltestelle am Großen Markt für die Dauer der Bauarbeiten nicht geben wird. Stattdessen können Fahrgäste am Hansaring Höhe Am Katzbach sowie an der neu eingerichteten Bushaltestelle an der Norbertstraße, Höhe Haus Nummer 7, zu- und aussteigen. Auch die bestehende Haltestelle auf der Esplanade/Höhe Stettiner Straße bietet sich an. Von dort ist der Weg zum Markt und zum Marien-Hospital am kürzesten. Betroffen sind die Niag-Linien 37, 68 und 86 sowie die RVN-Linien 66,67, 68 und die SB 6.
Rettungsfahrzeuge können die Domstraße (Durchfahrt neben dem Café Fehr) nicht nutzen. Sie fahren das Krankenhaus über die Kurze Straße an. Damit dies reibungslos funktioniert, wurde im Einmündungsbereich ein Teil der Verkehrsinsel beseitigt.
Weitgehend wie bisher wird es für Fahrradfahrer und Fußgänger sein. Lediglich die Breite des Weges ist mit zwei Metern etwas geringer als sonst.
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