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Löschzug Brünen

Ein Großbrand und Abrissarbeiten

14.02.2010 | 17:53 Uhr

Hamminkeln. Am Donnerstag hatten die Feuerwehrleute noch alle Hände voll zu tun, gemeinsam waren sie am Eimersweg im Einsatz, wo ein Mastbetrieb niederbrannte. Einen Tag danach sahen sie sich wieder, bei der Jahreshauptversammlung desLöschzuges Brünen.

Markus Macher (links) freut sich über die Auszeichnung, die ihm Löschgruppenführer Roman Brögeler überreicht. Foto: Heinrich Jung

Dabei standen Rück- und Ausblick im Vordergrund, denn die Blauröcke hatten nicht nur reichlich zu tun, sondern freuen sich darauf, in diesem Jahr das 175-jährige Bestehen des Löschzuges feiern zu können.

Für Markus Macher wird das sicherlich nicht nur wegen des Jubiläums ein besonderes Jahr. Der 30-jährige Brandmeister darf sich mit dem Titel „Feuerwehrmann des Jahres” schmücken. Ein Foto, das ihm deshalb überreicht wurde, zeigt ihn recht einsam bei einem Einsatz. „So sei es manchmal, Führungskräfte sind manchmal einsam mit ihren Entscheidungen”, hieß es in der Laudatio. Dennoch seien sie nicht alleine, da der gesamte Löschzug hinter ihnen stehe. Der Feuerwehrmann des Jahres bewährte sich als „hervorragender Objektschützer”: Das Gerätehaus befindet sich praktisch täglich mehrere Stunden in seiner Überwachung. Und so kann er die Fortschritte des Umbaus beobachten.

Info
Personalien

Ralf Bauhaus gehört seit 25 Jahren der Feuerwehr an und ist deshalb während der Jahreshauptversammlung mit dem Abzeichen in Silber ausgezeichnet worden. Zu Feuerwehrmännern sind Maximilian Müller, Markus Veelmann und Patrick König befördert worden. Julian Busch und Pascal Zurmühlen sind nun Unterbrandmeister, Ralf Bauhaus ist Oberbrandmeister und Achim Schulten Brandoberinspektor.

Das ist ein weiteres Projekt, das die Mitglieder des Löschzuges in diesem Jahr wieder in Anspruch nehmen wird. In der Vorbereitung des Umbaus wurden teilweise Abrissarbeiten und alle Maßnahmen zur provisorischen Unterbringung von Fahrzeugen, Material und Personal in Eigenleistung vorgenommen.

Daneben absolvierte der Löschzug Brünen 27 Einsätze. 14 Stunden waren die Feuerwehrleute mit einem Großbrand auf einem Gehöft Am Kugelberg beschäftigt. Einen ungewöhnlichen Einsatz hatte die Wehr auf dem Parkplatz von Hagemanns Hofcafé: Einer Frau gelang es aufgrund ihres Körpergewichts nicht, aus einem Auto auszusteigen, sie saß auf dem Rücksitz fest. Ihr verzweifelter Gatte holte die Feuerwehr zur Hilfe. Ende November war ein älterer Mann bei eisiger Kälte mit seinem Elektroshopper unterwegs und von der Polizei wegen Verkehrsbehinderung gestoppt worden. Weil seine Beine unterkühlt waren, ist er unglücklich auf die Stirn gefallen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Brüner Wehr stellte das Gefährt des Mannes sicher.

Michael Turek

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