Eigentum ist kaum noch erreichbar

Zum Artikel „500 Beschwerden in zwei Tagen“:


„Vielen Dank für den erbrachten Einsatz von Herrn Helmut Loock und Günther Ebschke, der nochmals unterstreicht, wie empört die Hamminkelner über diese Steuererhöhung sind. Auch hier in Brünen sind sehr, sehr viele „stinksauer“. (...).

Wo haben Bürger bei ihren Einkommen mit so einer Erhöhung zu rechnen? Wer sind wir Eigentümer eigentlich? Kühe, die keine Chance der Gegenwehr haben, die man nach Belieben melken kann, wenn es in der Stadtkasse nicht mehr stimmt ?

Viele zahlen über Jahrzehnte an ihren Häusern ab, damit sie im Alter, wenn die Rente nicht so üppig ausfällt, zumindest mietfrei wohnen können, und nicht weil sie nicht wissen wohin mit ihrem Geld.

Da bekommt man das kalte Grausen, wenn man daran denkt, welcher Behördenwillkür man da ausgesetzt ist und nicht weiß, wohin das noch führen wird (...). Für junge Familien wird der Traum nach den eigenen vier Wänden immer unerreichbarer , denn auch die Grunderwerbsteuer wurde ja vor kurzem erst erhöht. Und die Mieter bleiben durch steigende Nebenkosten auch nicht verschont.

Der Stadtrat, insbesondere die Mehrheit die es durchgewunken hat, sollte ihren Beschluss noch einmal überdenken, zumindest eine Teilrücknahme in Erwägung ziehen, denn das Schreiben des Bürgermeisters (...) an die Bürger, mit dem Versuch, die Erhöhung zu rechtfertigen, reicht da nicht für Verständnis.



Anka Wulf, Hamminkeln



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