Eifert: Hovest waltet ungehindert

Wesel..  Der ehemalige Fraktionschef der FDP, Friedrich Eifert, knöpft sich in einem Brief den SPD-Fraktionsvorsitzenden, Ludger Hovest, vor. „Die beispielhaften Diskussionen um Tourismuskonzept, Sparkassenfusion und Zerschlagung der funktionierenden Weseler Schullandschaft offenbaren Ludger Hovests Vorstellungen zum Standort Wesel“, sagt Eifert und nennt Hovest den „Führer des sozialistischen Linksbündnisses von SPD, Grüne, Linke und WWW/Piraten“. Hovest nutze seine politische Macht auch in der Steuerung von Information und Kommunikation, weil er nach der Kommunalwahl nicht gehindert worden sei und aktuell auch nicht gehindert werde.

Auch in der Schulpolitik werde die Stadt von Hovest gelenkt, behauptet Eifert. Deshalb sei der Vorwurf der Stadtelternrats-Vorsitzenden, Ulrike Freund, in Sachen Information an Dezernent Daniel Kunstleben formal an die richtige Adresse gegangen. „Allerdings untersteht er der Bürgermeisterin.“ Da die Politik in Wesel die Verwaltung steuere, habe Kunstleben weisungsgebunden das zu tun, „was ihm der Polit-Stratege Hovest“ vorschreibe. „Kunstleben ist fast schon bemitleidenswert, denn an seiner Kompetenz ist eher nicht zu zweifeln. Insofern wäre jeder gut beraten, Sachverhalte kritischer zu hinterfragen“, so Eifert weiter.