Drei Millionen für die städtischen Gebäude in Wesel

Zahlreiche Arbeiten stehen an und in den Weseler Schulen an.
Zahlreiche Arbeiten stehen an und in den Weseler Schulen an.
Foto: Heiko Kempken/WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Brandschutz, Sanitäranlagen und mehr – die Verwaltung listet die geplanten Arbeiten für 2016 auf.

Wesel..  Schulen sind ein dicker Posten, wenn es darum geht, die Investitionen der Stadt in ihre Gebäude aufzuzählen. Heute legt die Verwaltung dem Ausschuss für Gebäudeservice eine Liste der Investitionen vor, die für 2016 geplant sind – Arbeiten, die erledigt werden müssen, andere, bei denen es an der Zeit wäre. Knapp drei Millionen Euro will die Verwaltung in den städtischen Immobilien verbauen.

Akustikdecken in den Schulen sind ein Posten darin – sie sorgen dafür, dass die Schüler auf allen Plätzen verstehen können, was im Raum gesprochen wird. Die Grundschule Büderich soll neue bekommen, ihre Decken sind rund 20 Jahre alt. Das gleiche gilt für andere Schulen. Auch Bodenbeläge – zum Teil sind sie mehr als 60 Jahre alt –, Brandschutztüren, Fensteranlagen und Anstriche stehen auf der Liste der Dinge, die im kommenden Jahr erledigt werden sollen. WC-Anlagen wie die Mädchentoiletten an der Grundschule Böhlstraße, müssen erneuert werden, Fenster und Heizungen sind in die Jahre gekommen.

Am Konrad-Duden-Gymnasium werden die alten Schulpavillons, Baujahr 1967, abgebrochen. Sie werden nicht mehr benötigt, sind in einem bedauernswerten Zustand und inzwischen zum Nistplatz für Ratten geworden – wegen der Hygiene und aus Sicherheitsgründen sollen sie weg. Die 90 000 Euro für den Abbruch stehen oben auf der Prioritätenliste. Das AVG soll unter anderem ein erneuertes Dach auf dem Lehrerzimmer erhalten – das Flachdach kann kaum noch saniert werden, stehendes Wasser droht das Gebäude zu beschädigen. 100 000 Euro sind für die Erneuerung der Fenster an der Gesamtschule Am Lauerhaas eingeplant, außerdem soll hier die Elektronik erneuert werden.

Nicht nur an Schulen und Kindergärten, auch an Vereinsheimen muss etwas getan werden. So sollen die Sanitärtechnik und der Holzanstrich des Vereinshauses Auestadion erneuert werden, im Büdericher Vereinsheim werden die mehr als 50 Jahre alten Holzfenster ausgetauscht und es ist ein neuer Gasbrenner fällig. Das Bühnenhaus soll für 80 000 Euro eine neue Toilettenanlage erhalten - zwar funktioniert die Anlage aus dem Jahr 1957 noch, sie ist aber unansehnlich. Ein Muss ist die Erneuerung der Brandmeldezentrale, eine Forderung des Brandschutzes, die die Stadt rund 30 000 Euro kosten wird. Im Rathaus wird die Lüftungsanlage aus dem Jahr 1973 überarbeitet, und auch hier schlägt der Brandschutz zu Buche: Das Foyer muss von den Verwaltungsetagen abgeschottet werden. Der Ausschuss ist öffentlich und beginnt um 16.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.