Drei Einträge ins Logbuch

Organisatorin Martina Brodmann zeigt Jana (12), Jonas (11), Nicola (12), Victoria (13) (von links), was es im Regal des Sommerleseclubs so alles Spannendes zu entdecken gibt.
Organisatorin Martina Brodmann zeigt Jana (12), Jonas (11), Nicola (12), Victoria (13) (von links), was es im Regal des Sommerleseclubs so alles Spannendes zu entdecken gibt.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
Sommerleseclub: Die Ferienaktion der Weseler Stadtbücherei ist angelaufen. Bis 15. August müssen Teilnehmer drei Bücher lesen.

Wesel..  Sechs lange Wochen Sommerferien – herrlich! Es sind die wohl tollsten sechs Wochen des Jahres für Schüler, die heute beginnen. Endlich Zeit, um zu entspannen und sich vom Stress der Klassenarbeiten und Hausaufgaben zu erholen. Zeit, um Freunde zu treffen, ins Schwimmbad zu gehen, in den Urlaub zu fahren. Oder um ein gutes Buch zu lesen, besser noch: gleich mehrere. Wer es schafft, mindestens drei Bücher zu lesen in den Ferien, der ist im Sommerleseclub der Stadtbücherei genau richtig aufgehoben. Das beliebte Ferienangebot ist in dieser Woche angelaufen.

Die Regeln sind ganz einfach: Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 16 Jahren können sich direkt in der Bücherei an der Ritterstraße oder online unter www.sommerleseclub.de anmelden und anschließend aus einer Auswahl von extra angeschafften 400 neuen Büchern ihre Favoriten ausleihen. Jedes Clubmitglied erhält ein Logbuch, in dem festgehalten wird, was er oder sie gelesen hat. Und mehr noch: Ehrenamtliche Helfer führen Interviews mit den Clubmitgliedern über die geliehenen Bücher – einerseits als kleine Kontrolle, ob diese auch wirklich gelesen wurden. Andererseits, um herauszufinden, wie die für die Ferienaktion angeschafften Bücher ankommen, wie Organisatorin Martina Brodmann erläutert. Wer am Ende der Aktion am 15. August mindestens drei Bücher in seinem Logbuch verzeichnet hat, erhält eine Einladung zur großen Abschlussparty im Herbst und ein Zertifikat, das auch auf dem Zeugnis vermerkt werden kann.

Zum zweiten Mal gibt es in diesem Jahr auch einen Junior-Leseclub für Grundschüler der ersten bis dritten Klassen. Die Regeln sind ähnlich, allerdings ein wenig dem Alter entsprechend angepasst. „Etwa müssen die Kleinen keine Interviews führen“, sagt Martina Brodmann.

Hintergrund der Aktion sei das Bestreben der Stadtbücherei, den Lesewillen und die Begeisterung für Bücher schon bei den ganz Kleinen zu fördern, betont Leiter Wolfgang Berg, der sich über die große Unterstützung von Unternehmen, aber auch vielen Privatpersonen freut. „Diese Spenden machen die Aktion erst möglich.“