Dorothee Cramer: Wir tun was, brauchen aber auch Unterstützung

Wesel..  „Dass unsere Branche am meisten betroffen ist, wussten wir - aber nicht in dieser Höhe“, sagt Dorothee Cramer, Inhaberin des Spielwarengeschäftes Franck an der Hohen Straße. Nach der Veranstaltung im Ratssaal seien sie und ihre Mitarbeiter „voller Tatendrang“. Ihre Firma ist zwar im Internet vertreten, aber die Präsenz sei zu verbessern. Zudem will sie Facebook als Plattform erschließen.

Der Vortrag von Elmar Fedderke hat sie animiert, das Thema Kundenkontakt systematisch anzugehen. „Wir propagieren nicht, was wir tun“, sagt sie und meint damit etwa das Ausliefern von Ware. „Leistungen greifbar machen“ hatte Fedderke dazu gefordert. „Wir werden uns eine Argumentationsliste zurechtlegen“, so Dorothee Cramer, die zudem bessere Rahmenbedingungen für den stationären Handel fordert. „Wir brauchen große, innenstadtnahe Parkplätze, die kostenfrei sind“, sagt sie. Und Aktionen, die die Innenstadt lebendiger machen - wie in Xanten, wo dazu „neue Dinge ausprobiert“ würden.

Die Veranstaltung sei ein Auftakt gewesen, sagt City-Manager Thomas Brocker. „Wir wollen die Händler an die Hand nehmen“, für die „der Druck immer größer“ werde. Die VHS-Reihe (siehe Box) gebe Hilfestellung - auch durch Referenten, die praktische Erfahrungen und Tipps einbringen. Daraus sollten individuelle konkrete Lösungen entstehen