Die Resonanz könnte besser sein
16.04.2009 | 19:00 Uhr 2009-04-16T19:00:00+0200Die Mitglieder bleiben dem Hegering Hamminkeln treu, stellte Johannes Kley-Steverding während der Hauptversammlung fest. 243 Jäger gehören der Vereinigung an. Nicht ganz so zufrieden zeigte sich der Vorstand mit der Resonanz auf das Jägerfest. Hier sind die Besucherzahlen rückläufig. Im Gegensatz zum Hegeringsfest, zu dem im vergangenen Jahr viele nach Wertherbruch kamen.
Claus Domröse, Obmann für jagdliches Brauchtum und Leiter des Jagdhornbläserkorps Wesel-Hamminkeln, verwies auf einen guten mittleren Platz der Bläser beim Bundeswettbewerb in Koblenz.
Wie die Mitglieder erfuhren, soll die Hubertusmesse in diesem Jahr erstmals am Sonntag, 25. Oktober zusammen mit dem Dingdener Hegering in Dingden stattfinden. Davon versprechen sich die Organisatoren eine größere Resonanz.
Die „Hege mit der Büchse” ist ein Ausspruch Ferdinand von Raesfelds um 1905. Damals war der Rehwildbestand kleiner und gesünder als heute: Norbert Demes, Revier-oberjäger und stellvertretender Hegeringleiter in Stadtlohn, referierte zum Thema Rehwildbewirtschaftung: Idealerweise sollte das Verhältnis zwischen Männlein und Weiblein 1:1 betragen. Die Mischung in Hamminkeln liegt zurzeit bei 1 zu 6, „paarungsfähige” Böcke seien überlastet, so der Fachmann.
Bewertet wurden ausgestellte Gehörne, die drei stärksten dürfen zur Trophäenschau auf Kreisebene. Mit ihren Trophäen werden die Brüner Karl-Heinz Holsteg, Armin Marth und Axel Holsteg vertreten sein.
Die Liste der Jubilare am Mittwochabend war lang: Für 25 Jahre in der Kreisjägerschaft gratulierte Hegeringleiter Kley-Steverding: Helmut Buttenborg, Manfred Hoffmann, Wilfried Kelwing, Dieter Klump, Rolf-Werner Neubarth, Richard Neuenhoff, Heinz Pahlke, Edmund Peerenboom, Andreas Spahn und Rolf Wendemuth. Bereits 40 Jahre dabei sind Michael Engel, Manfred Lackermann und Friedhelm Thommessen. Das Verdienstabzeichen in Bronze des Deutschen Jagdverbandes erhielten: Lutz Fiedler, Ernst Schulte-Drevenack und Hubert Knipping. Die Verdienstnadel des Landesjagdverbands wurde an Herbert Hübert und Wilfried Schnier verliehen.
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