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Die Bürger sind gefragt

14.05.2009 | 18:17 Uhr

Feldmarker entscheiden über Gestaltung des Mehrgenerationenplatzes mit

Da haben sich die Mitglieder des Seniorenbeirates und die Verantwortlichen der Stadt einiges vorgenommen: Aus dem Dorotheenpark in der Feldmark möchten sie einen Mehrgenerationenplatz machen – einen Wohlfühlort für Kinder genauso wie für Senioren. Derzeit ist der Park hauptsächlich Treffpunkt für Jugendliche und „Raucherecke” für Schüler des Berufskollegs. Doch auch, wenn Mütter mit kleinen Kindern oder Rentner ihn genau deshalb lieber meiden statt sich dort aufzuhalten, geben die Initiatoren ihrem Vorhaben eine gute Chance.

„Denn der Dorotheenpark ist genau der richtige Ort für einen Mehrgenerationenplatz in Wesel”, sagt die Vorsitzende des Seniorenbeirats, Ursula Fricke. „In der Feldmark leben erstens viele unterschiedliche Menschen zusammen. Und Schulen, Kindergärten und ein Seniorenheim liegen ganz in der Nähe des Parks”. Zudem sei das Gelände leicht zugänlich und eben, damit also barrierefrei.

Beim Förderprojekt „Aktiv im Alter” des Bundes haben sich Seniorenbeirat und Stadt deshalb mit ihrem Vorhaben beworben. Zunächst erhielten sie eine Absage; als das Land NRW das Förderprogramm jedoch übernahm, bekamen die Weseler doch noch einen Zuschlag. Es gab 120 Bewerbungen; 22 Projekte werden gefördert, darunter der Mehrgenerationenplatz mit 10 000 Euro Dieses Geld investieren die Initiatoren in vorbereitende Maßnahmen. Unter anderem haben sie Gespräche mit Feldmarker Vereinen und Gruppen, mit Vertretern der Kindergärten, Schulen, der Kirche und anderen Personen geführt, um erste Ideen zu sammeln. Das Planungsbüro Basta, das auch schon in Bottrop einen Mehrgenerationenplatz gestaltet hat, steht den Weselern zur Seite.

Im Haushalt der Stadt Wesel sind 60 000 Euro für die Umgestaltung des Dorotheenparks eingestellt. Wie genau dieses Geld angelegt werden soll, das möchten Seniorenbeirat und Stadt nun gemeinsam mit Bürgern besprechen. Erste Ideen wie etwa das Anlegen einer Boule-Strecke oder Spielgeräte für Jung und Alt gibt es schon. Anfang nächster Woche werden Flyer in der Feldmark verteilt, auf denen Anwohner ihre Vorschläge, Wünsche oder Bedenken festhalten können. Zudem werden Ursula Fricke und ihre Mitstreiter in den kommenden beiden Wochen auf dem Feldmarker Wochenmarkt mit einem Info-Stand vertreten sein.

Am Dienstag, 26. Mai, laden die Organisatoren zu einem Bürgerforum ein. Beginn ist um 18 Uhr im Gemeindezentrum der evangelischen Kirche am Feldmarker Marktplatz.

Gabi Schultze

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