Dichtigkeitsprüfung für 2800 Eigentümer

Wesel..  Für Verwirrung hat unser gestriger Beitrag zur geplanten Dichtigkeitsprüfung in der Kreisstadt gesorgt. Denn in diesem Jahr müssen ausschließlich Haus- und Grundstückseigentümer aktiv werden, die in einem der Wasserschutzgebiete Obrighoven, Blumenkamp oder Ginderich/Büderich ansässig sind und deren Abwasserleitungen vor dem 1. Januar 1965 errichtet wurden. Außerdem gilt diese Regelung für industrielle und gewerbliche Abwässer bei Leitungen, die vor dem 1. Januar 1990 entstanden.

Beigeordneter Paul-Georg Fritz, der im Rathaus für dieses Thema zuständig ist, kündigte an, dass aber alle Eigentümer in den Wasserschutzgebieten demnächst Post von der Stadt erhalten. Sie werden darin aufgefordert, eine Selbsterklärung abzugeben, nach denen die genaue Frist errechnet wird. Alle Besitzer von Häusern oder Grundstücken müssten dann bis spätestens 2020 die Dichtigkeitsprüfung durchführen lassen, die das Land inzwischen nur noch „Funktionsprüfung“ nennt.

Die insgesamt 2800 betroffenen Eigentümer sollen einen sachkundigen Prüfer beauftragen. Die Stadtwerke, die die Untersuchung auch durchführen, wird die Stadt in ihrer Post nicht erwähnen, heißt es.