Deutsche Bank punktet beim Mittelstand

Wesel..  „Wir bieten beides: Internationalität und regionales Knowhow“, sagt Ulrich Konnertz, Filialdirektor der Deutschen Bank in Wesel, die sich als „globale Hausbank“ versteht und in dieser Rolle die Marktposition in Wesel im vergangenen Jahr behauptet habe.

Angesichts der Null-Zinsen-Situation für risikoarme Anlagen seien immer mehr Kunden an die Kapitalmärkte zurückgekehrt. In der zweiten Jahreshälfte habe es dabei „den höchsten Volumen-Zuwachs in der Geschichte unseres Privatkundengeschäfts“ gegeben, so Konnertz. Die Neuaufstellung Ende 2013 zeige erste sichtbare Erfolge: Viele neue Geschäfts- und Firmenkunden seien im Bereich des Mittelstandes unterm Strich hinzu gewonnen worden. Die Kreditvergabe sei gestiegen.

Bei 254 Millionen Euro lag das Geschäftsvolumen der Deutschen Bank in Wesel zum Ende des vergangenen Jahres - ein Plus von 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Depot-Volumen stieg auf 94 Millionen Euro, das bedeutet eine Steigerung von zehn Prozent. 84 Millionen Euro standen für Baufinanzierungen zu Buche. Rund 9000 Privat- und Firmenkunden werden betreut.

Die Kunden erwarteten außer dem Knowhow einer großen Bank auch regionale Nähe, so der Filialleiter. Neben der persönlichen Beratung werde die Digitalisierung des Bankgeschäfts mit neuen Service-Leistungen weiter vorangetrieben, „weil es dem Lebensstil und Alltag unserer Kunden entspricht.“