Das Schützenfest ist gesichert

Wesel..  Wesels Bürgerschützen gaben ihrem Vorstand grünes Licht für die Finanzierung des kommenden Schützenfestes. Bei wenigen Enthaltungen stimmten die Kameraden dem Etatentwurf des Vorstandes auf der Jahreshauptversammlung im Schützenhaus einstimmig zu. Zuvor standen nach der Begrüßung durch Präsident Ferdi Breuer Vorstandswahlen für Teile des Gremiums auf dem Programm.

Vizepräsident Jürgen van der Kuil erhielt ebenso ein einstimmiges Votum wie Kommandeur Jürgen Sicking und Beisitzer Ingo Egerlandt. Nach vielen Jahren stellte sich Beisitzer Werner Kölken nicht mehr zur Wahl. Für ihn rückt Markus Zimmermann von der 3. Kompanie in den Vorstand nach. Einen Generationswechsel gab es bei der Position des Vereins-Justitiars. Heiner Pannenbecker, der dieses Amt 22 Jahre innehatte, stellte sich nicht mehr zur Wahl. In einer kleinen Abschiedsrede erinnerte der Jurist an seine Anfangszeit im Vorstand in den 90er Jahren. Damals sei es eine ganz andere Zeit gewesen, so Pannenbecker. Man habe beispielsweise versucht, das 1000. Mitglied zu gewinnen, heute hätte der Verein nahezu ein Drittel der Aktiven verloren. Aktuell haben die Bürgerschützen in Wesel 655 Mitglieder, dies bedeutete erneut ein kleines Minus gegenüber dem Vorjahr. Präsident Breuer bedankte sich bei dem verdienten Vorstandskollegen. Er habe sich stets mit Augenmaß eingebracht. Zum Abschluss gab es Beifallsstürme für Pannenbecker. Nachfolger wurde Mike Steinhauf, der ebenso wie sein Vorgänger aus dem Reiterzug stammt.

Nach den Wahlen stellte Kommandeur Jürgen Sicking das Programm des Schützenfestes vor, das am 3. September beginnen wird. Große Änderungen planen die Organisatoren nicht. Lediglich für den Freitag-Abend wurde die langjährige Oldie-Party gestrichen. Nun soll ein DJ, möglicherweise auch eine weitere Live-Band für Stimmung in der Niederrheinhalle sorgen. Der Gesamt-Etat des Schützenfestes liegt ähnlich wie im letzten Jahr bei rund 35 000 Euro. Präsident Breuer wünschte zum Schluss gutes Wetter für das große Fest. Er erhoffe sich vor allem für die Nachfeier am 12. September eine bessere Resonanz aus der Bevölkerung. „Macht Werbung für unser Schützenfest, sprecht Eure Freunde an“, gab er den Kameraden mit auf den Heimweg.

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