CDU und SPD: Erst Kritik, nun ein Treffen

Hamminkeln..  Noch ganz frisch ist bekannt, dass Bernd Romanski als SPD-Kandidat für die Bürgermeisterwahl antreten will - und schon scheint oder schien der Wahlkampf eröffnet. Er habe zu den Hamminkelner Parteien Kontakt aufgenommen, hatte Romanski beim Neujahrsempfang seiner Partei gesagt. Allein die CDU habe sich nicht zurückgemeldet. „Bei mir haben Sie weder zu Hause noch mobil angerufen“, reagierte der CDU-Vorsitzende Norbert Neß in einem Schreiben an Romanski. Und er fügte hinzu: „Mit Blick auf die vor uns liegenden Wahlkampfmonate wäre es sicherlich hilfreich, sich beim Streit auf die Sache zu konzentrieren statt persönliche Vorwürfe zu erheben.“

Nicht der SPD-Kandidat, sondern der Fraktionsvorsitzende der Partei, Jörg Adams, will den Kontakt zu Neß gesucht haben. Er habe sich dessen Telefonnummer von der Internetseite der CDU besorgt, am 26. und 28. Januar angerufen und auf die Mailbox gesprochen. Das habe er Neß nun nachgewiesen. Vielleicht habe „die Technik uns einen Streich gespielt“, schreibt er ihm.

Er sei „sehr interessiert, mit der CDU zu sprechen“ und „von Anfang an vernünftig und konstruktiv für Hamminkeln zusammenzuarbeiten“, sagt Bernd Romanski. In der Nachfolge von Bürgermeister Holger Schlierf seien „dicke Bretter zu bohren“. Da habe er „auf Kindergartengezänk keinen Bock“. Er hat Norbert Neß angerufen - mit dem Resultat , dass die beiden sich innerhalb der nächsten 14 Tage treffen wollen. Er sei „wie viele Kolleginnen und Kollegen in der CDU gespannt, Sie kennenzulernen“, hat Neß ihm geschrieben.