CDU im RVR: Werden nicht nachkarten

Kreis Wesel..  Ein „Nachkarten“ werde es nicht geben, sagt Roland Mitschke, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR), zu Befürchtungen der SPD im Kreistag des Kreises Wesel. Deren stellvertretender Fraktionsvorsitzender Gerd Drüten hatte geäußert, die von der CDU im Kreistag initiierten Bestrebungen für einen Austritt des Kreises aus dem RVR könnten dem Kreis in Zukunft schaden. Der Regionalverband werde hinsichtlich zukünftiger Vorhaben kaum noch positiv gestimmt sein.

Die CDU-Fraktion in der RVR-Verbandsversammlung werde dafür eintreten, so Mitschke, „dass die Zusammenarbeit mit dem Kreis Wesel von der gleichen Fairness geprägt bleibt wie in der Vergangenheit“. Auch die Zusammenarbeit innerhalb der RVR-Koalition habe, anders als von Drüten befürchtet, nicht unter dem Vorstoß der Parteien von CDU, Grünen und FDP/VWG gelitten, die einen Kreistagsbeschluss für Austrittsverhandlungen herbeigeführt hatten. Die Versammlung hatte sich dagegen ausgesprochen.

Für die CDU im Kreis widerspricht Heinz-Peter Kamps der SPD. Der Kreistagsbeschluss folge einer gesetzlich vorgesehenen Möglichkeit - da könne man doch wohl nicht von Schaden reden. Die von einer großen Mehrheit getragene Initiative des Kreistages habe immerhin erreicht, dass eine Austrittsmöglichkeit im neuen RVR-Gesetz erhalten bleibe