Bundesamt untersucht Eisenbahnlärm

Hamminkeln..  Wer unter Eisenbahnlärm leidet, weil er zum Beispiel an einer der Hauptstrecken wohnt, kann noch bis Ende Mai seine Beschwerden loswerden. Das Eisenbahnbundesamt will - zum ersten Mal mit Beteiligung der Öffentlichkeit - eine Lärm-Karte erstellen. Mit Hilfe dieses Aktionsplanes werden besonders betroffene Stellen analysiert und anschließend langfristige Schallschutzmaßnahmen angeregt.

Im Beteiligungsprozess der Lärmaktionsplanung bekommen Bürger die Möglichkeit, sich im Internet zu ihrer persönlichen Lärmsituation zu äußern. Die Bürger können Orte angeben, an denen sie sich durch Schienenlärm an Haupteisenbahnstrecken belästigt fühlen. Das Eisenbahn-Bundesamt wird danach bis Mitte 2016 den ersten bundesweiten Lärmaktionsplan erstellen. Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Öffentlichkeit die Möglichkeit haben, sich zur Lärmsituation zu äußern und sich an der Lärmaktionsplanung zu beteiligen. Ab 2018 wird das Eisenbahn-Bundesamt den Lärmaktionsplan regelmäßig alle fünf Jahre aktualisieren bzw. weiterführen. Die bundesweite Lärmaktionsplanung betrifft außerhalb der Ballungsräume etwa 4 Millionen Bürger. Mehr Hintergründe bietet das Eisenbahnbundesamt auf der Internetseite www.laermaktionsplanung-schiene.de Auch auf www.hamminkeln.de gibt es Informationen.