Bürgerhallen: wichtig, aber teuer
18.11.2010 | 19:08 Uhr 2010-11-18T19:08:00+0100Hamminkeln.Grundsätzliches stand auf der Tagesordnung des Betriebsausschusses. So war die Grundlage für ausgiebige Diskussionen geschaffen, die letztendlich ohne greifbare Ergebnisse blieben. Beispiel: die Bürgerhallen in Loikum und Wertherbruch.
Dass es einen Beschluss für das Haushaltsjahr 2008 gab, nur noch für ein halbes Jahr die Finanzmittel bereitzustellen und das Problem vor Ort zu lösen, brachte Ausschussvorsitzender Manfred Winter (SPD) in Erinnerung. Es könne nicht sein, dass in beiden Ortsteilen gastronomische Räumlichkeiten zu Lasten der Steuerzahler zur Verfügung gestellt werden. Auch wenn sich in Loikum die Entwicklung positiver darstelle, müssten weitere Anstrengungen unternommen werden, die Kosten in den Griff zu bekommen, ergänzte Fraktionskollege Bernd Störmer.
Die Bürgerhallen dienten dem Dorfleben und müssten erhalten werden, sagte Johannes Flaswinkel (Grüne). Deshalb sollten die Gebäude in die Hände der Vereine übergeben werden. Zumindest in Loikum sei man schon auf einem positiven Weg, erkannte Johannes Overkamp (CDU) beim Blick auf die Wirtschaftlichkeitsprüfung. Dort ist zu lesen, dass es in diesem Jahr bei den Erträgen erstmals ein Plus gibt, während für die Bürgerhalle Wertherbruch ein fünfstelliger Minusbetrag auffällt, obwohl sich die Einnahmeseite durch die gestiegenen Nutzungsgebühren bei beiden Hallen verbessert haben. Vor allem deutlich höhere Energiekosten wegen des größeren, aber auch älteren Gebäudes seien für die unterschiedliche Bilanz verantwortlich, erklärte Josef Buß vom Gebäudemanagement. Einen Handlungsauftrag gab es nicht.
Für Flaswinkel macht es auch Sinn, das Dingdener Freibad in die Hände des Vereins zu übergeben. So lautete sein Beitrag zu diesem Tagesordnungspunkt. Während über diese Hinweis nicht weiter diskutiert wurde, stimmte der Ausschuss für die Nutzung des Bades durch den Verein vom 1. Mai bis 16. Juni 2011.
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