Bluesrock vom Feinsten

Marco Launert mit dem Plakat des Hamburger Blues-Energiebündels Jessy Martens.
Marco Launert mit dem Plakat des Hamburger Blues-Energiebündels Jessy Martens.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Für das zweite Blues-Festival am 30. Mai vor dem KuBa in Hamminkeln hat Marco Launert mit der Hamburgerin Jessy Martens auch einen aufstrebenden Star gewinnen können.

Hamminkeln..  Jede Wiederholung muss sich zwangsläufig mit ihrem Vorgänger messen. Und nachdem das erste Blues-Festival vor dem KuBa im vergangenen Jahr mit 600 Besuchern und einem großartigen Line-Up, allen voran mit dem Wuppertaler Blues-Könner Henrik Freischlader, ein voller Erfolg wurde, sei der Druck jetzt schon recht groß, sagt Betreiber und Organisator Marco Launert bei der Vorstellung des nun zweiten Blues-Festivals, das am Samstag, 30. Mai, um 16 Uhr auf dem Gelände vor dem KuBa an der Güterstraße steigen wird. Karten kosten im Vorverkauf 22, an der Tageskasse 30 Euro und gibt es im KuBa selbst und der Bäckerei Bors.

Damit dieser Bluesnachmittag erneut gelingt, hat sich Launert auf die Suche gemacht und sowohl erfahrene und langjährige Bluesmusiker aus der Region als auch eine äußerst vielversprechende Newcomerin gewinnen können. Die Hamburgerin Jessy Martens gilt mit ihrer Band laut Marco Launert noch als Geheimtipp, hat aber bereits zahlreiche Preise mit ihrer Musik gewonnen. In der verbindet sie Blues und Rock miteinander, und das offenbar auf elektrisierende Art und Weise, die ihr den Deutschen Rockpreis und bereits zweimal den „German Blues Award“ einbrachte. Daneben wird mit Dennis Hormes ein Künstler auftreten, der schon mit Fettes Brot, Roachford und The Boss Hoss auf der Bühne gestanden hat. Der geborenen Kempener gilt als einer der besten und begnadetsten Bluesrock-Gitarristen des Landes. Die musikalische Aufstellung machen mit der Bluesrock-Band „Blues Deluxe“ und dem Nottulner Chicago-Blueser Tom Vieth zwei weitere regionale Eigengewächse komplett.

Diese vier Könner sollen die Garanten für die zweite erfolgreiche Auflage eines Festivals sein, das im vergangenen Jahr mit der Unwägbarkeit gestartet war, ob sich der musikalische Nischenbesetzer Blues wirklich als massenkompatibel erweisen würde. Er tat es schließlich und wischte die Skepsis aller beiseite und ließ sie begeistert zurück. Das wirkte sich auch auf die Vermarktungsmaschinerie aus. So hat zum Beispiel das Bäckereiunternehmen Bors auf insgesamt 200 000 Brötchentüten das Plakat des Bluesfestivals drucken lassen.

Auch mögliches schlechtes Wetter steht dem Festival nicht entgegen. „Bei Regen verteilen wir Gratis-Regencapes“, kündigt Launert an. Und auch an die Fußball-Fans verspricht Launert zu denken. Schließlich steigt an diesem Tag das Endspiel um den DFB-Pokal.