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Bekannte Namen als Mitstreiter

19.02.2010 | 18:46 Uhr

Hamminkeln. „Promis” sollen die Interessen der Stadt Hamminkeln im Zusammenhang mit dem Bau der Betuwe-Linie juristisch vertreten. Die Mitglieder des Rates entschieden darüber am Donnerstag in nicht öffentlicher Sitzung.

Aus meheren Bewerbern wählten sie den jetzt als Rechtsanwalt tätigen Voerder Dr. Hans-Ulrich Krüger, bis vor Kurzem noch SPD-Bundestagsabgeordneter, und den früheren Reeser Bürgermeister Dr. Bruno Ketteler aus. Krüger arbeitet in der Sache mit der Kanzlei Kulka/Ketteler zusammen. Ketteler war zeitweilig Sprecher des Arbeitskreises der Betuwe-Anrainer-Kommunen.

Die betroffenen Städte und Gemeinden müssen in dieser Angelegenheit separat verfahren. Es sei nicht verkehrt, wenn sie nicht alle die selben Juristen beauftragten, meint Hamminkelns Bürgermeister Holger Schlierf: „Vier Augen sehen mehr als zwei.” Ein gegenseitiger Austausch sei aber sinnvoll und auch zugesagt.

Der Hamminkelner Rat verabschiedete einstimmig eine von der SPD eingebrachte Resolution, in der Bundesregierung und Bundestag aufgefordert werden, Hamminkeln von den finanziellen Belastungen durch den Ausbau der Bahnstrecke freizustellen. Dass die SPD dem Bürgermeister begleitend Boxhandschuhe überreichte, kommentierte Johannes Flaswinkel (Grüne) mit „Die Zeit für Späße ist vorbei.” Jetzt gelte es mit juristischen Mitteln in die Schlacht zu ziehen und vielleicht auch mal einen anderen Ton anzuschlagen.

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