Bauverein – WfW greift Jürgen Linz (CDU) an

Wesel..  CDU-Fraktionschef Jürgen Linz müsse jetzt handeln, fordert Thomas Moll (WfW): Bei der jüngsten Hauptversammlung des Bauvereins hatte ein Aktionärsvertreter viele Fragen gestellt. Darunter die, warum Jürgen Linz als Vertreter der Gesellschafterin Stadt Wesel an Aufsichtsratssitzungen teilgenommen habe. Nachdem der Vorstand des Bauvereins die zahlreichen Fragen in der Versammlung nicht beantworten konnte, soll es nun – mit Billigung des Landgerichts Düsseldorf per Anerkennungsurteil - einen neuen Termin am 9. November geben. Moll hält viele der kritisierten Punkte „für reparabel“. Die Teilnahme des CDU-Fraktionsvorsitzenden an vergangenen Sitzungen aber nicht – er müsse die Sitzungsgelder zurück zahlen, 200 Euro pro Termin in den Jahren 2014 bis 2016. „Das kann er nicht aussitzen“, sagt Moll.

Der so Gescholtene sagt dazu: „Ich sehe kein Problem. Die WfW will ein Problem.“ Er habe auf Einladung des Aufsichtsrates an einzelnen Sitzungen teilgenommen. Das Aktienrecht sieht vor, dass es dafür einen Anlass geben muss – den habe man während der Hauptversammlung so schnell nicht parat gehabt. Wie üblich habe der Aufsichtsrat jedes Mal über seine Anwesenheit abgestimmt, immer einstimmig. „Es ist auch Beschluss des Aufsichtsrats, dass Gäste die gleiche Entschädigung erhalten wie Mitglieder“, so Linz. Beim Nachholtermin der Hauptversammlung solle besagter Aktionär all seine Fragen beantwortet bekommen.