Banges Warten auf den Anruf
14.04.2010 | 20:01 Uhr 2010-04-14T20:01:00+0200
Wesel.Wann klingelt endlich das Telefon? Nachdem die 100 000 Euro Spendensumme für den schwer kranken Joel Rademacher bereitsteht, hat der elfjährige Realschüler immer noch keinen Termin für die Operation in den USA. „Vor Mai oder Juni rechnen wir nicht mit dem Anruf“, sagt Michael Gossen von der Freiwilligen Feuerwehr Obrighoven-Lackhausen, welche die Spendenaktion durchgeführt hatte.
Innerhalb von nur sechs Monaten gelang es der Freiwilligen Feuerwehr, das Geld für die dringend notwendige Operation des Schülers aus Fusternberg, der einen mehrere Zentimeter langen Riss in der Hauptschlagader hat, zu sammeln. Der komplizierte Eingriff, der von der Krankenkasse nicht bezahlt wird, soll von Spezialisten in den USA durchgeführt werden.
Vereine und Familien, Schüler, Firmen und Prominente wie Schalkes Ex-Manager Rudi Assauer hatten die gute Sache mit kleinen und großen Spenden unterstützt. Joel hat nun damit begonnen, ein Tagebuch zu schreiben, in dem er seine Gefühle vor dem gefährlichen Eingriff beschreibt. Wenn die OP in den USA überstanden ist, wird Joel Rademacher sein Tagebuch veröffentlichen.
11:54
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07:45
Ein Elend sowas. Abtreibungen, Behandlungen, teure tlw. nutzlose Therapien für Säufer und Drogenabhängige, ja die werden von den Kassen bezahlt. Unsere Kinder können ja betteln gehen, für eine notwendige Behndlung oder wie?
armes Deutschland, wie weit soll das noch gehen?
Ich hoffe das Joel schnell in die USA reisen kann und alles Gut wird.
07:12
... ich meinte natürlich die nachfolgende Genesung, nicht Operation =
07:11
Es freut mich, dass die Summe zusammen gekommen ist und wünsche für die bevorstehende Operation und der nachfolgenden Operation das allerbeste!!!