Attraktiv durch einheitliche Zeiten

Grundsätzlich findet Kaufhof-Geschäftsführerin Astrid Vogell die Idee des „Langen Donnerstags“ gar nicht schlecht. „Das kann aber nur funktionieren, wenn alle mitziehen und gemeinsam gleich lang öffnen.“ Generell sei das Einkaufen für Kunden viel attraktiver, wenn in den Geschäften einer Innenstadt oder eines Zentrums einheitliche Öffnungszeiten gelten würden.

Den ersten „Langen Donnerstag“ gab es am 5. Oktober 1989 als Vorstoß zur Lockerung des Ladenschlussgesetzes in Deutschland. Im Jahr 1996 entfiel die Ausnahmeregelung dann wieder – mit einem Beschluss des Bundestages, der eine reguläre Öffnung der Geschäfte bis 20 Uhr erlaubte.