Arbeitszeitpläne sind vom Tisch

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Foto: Polizei

Kreis Wesel.. Die Zeit, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr für Einsätze, Lehrgänge oder Übungen aufbringen, wird nicht als Arbeitszeit angerechnet.

Entsprechende Pläne für eine Überarbeitung der Arbeitszeitrichtlinie seien vom Tisch, berichtet Christian Hötting von der CDU Schermbeck. Er hatte in einem Schreiben an den Europa-Abgeordneten Karl-Heinz Florenz seine Befürchtung geäußert, die neue Regelung würde das Aus der Freiwilligen Feuerwehren bedeuten.

„Der Quatsch ist Gott sei Dank vom Tisch“, zitiert Hötting den Europa-Politiker in einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung. Das Thema sei endgültig gekippt worden. Die Europäische Kommission hatte geplant, dass man nur noch maximal 48 Stunden die Woche arbeiten sollte. Bei Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr wäre aber auch diese ehrenamtliche Tätigkeit als Arbeitszeit angerechnet worden. Aus Sicht von Hötting hätten sich die Blauröcke entscheiden müssen, ob sie die ehrenamtliche Tätigkeit weiter ausüben. Dann hätten sie aber ihre Arbeitszeit reduzieren müssen.