Ade, du schöner Samstagmorgen

S
o stellt sich Freund Hubert ‘nen richtig schönen Samstagmorgen vor: die Zeitung vor der Nase, der Kaffee gut und heiß, frische Croissants auf dem Teller, die Eier auf den Punkt in der richtigen Konsistenz, der Orangensaft leicht gekühlt, die schwarze Bestie nicht im Haus – ein Traum von einem Samstagmorgen! Da könnte Hubert bis zum Nachmittag am Frühstückstisch sitzen bleiben. Wenn da nur nicht dieser Einkaufszettel auf dem Teller gelegen hätte. Ach was, Zettel! Eine ellenlange Liste war das! Die sah schon auf den ersten Blick so aus, als müsste er sich warm anziehen, weil er gleich raus muss in die Kälte und stundenlang von einem Geschäft zum anderen hetzen. Und soll Ihnen Hubert mal was sagen? Genau so war’s. Vollgepackt wie ein Lastesel taumelte er nach Hause, nicht nur einmal, nein, dreimal! Muss man Kartoffeln fast zentnerweise kaufen? Nä! Und Orangensaft muss man sich doch auch nicht auf Vorrat legen bis 2017. Immerhin – er hat alles gekriegt! Ordentlich gearbeitet hat er, jawoll. Und Lob gekriegt hat er auch: „Was? Alles von der Liste? Is’ ja toll. Dann kannst du ja nächsten Samstag...“ Waas? Neiiiiiiiin!