Abi am KDG - alle Türen stehen jetzt offen

Am Ziel: 102 junge Frauen und Männer beim traditionellen Gruppenfoto auf der Treppe.
Am Ziel: 102 junge Frauen und Männer beim traditionellen Gruppenfoto auf der Treppe.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Jetzt müssen si ch die ehemaligen Gymnasiasten für ihren eigenen Weg entscheiden

Wesel..  Endlich geschafft! Nach zwölf Jahren auf der Schulbank konnten nun die Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs 2015 des Konrad-Duden-Gymnasiums ihr Abiturzeugnis entgegennehmen. Bei der Verleihung im Bühnenhaus blickten sie gemeinsam mit ihren Eltern, Lehrern und Gästen noch einmal auf die vergangene Schulzeit zurück.

Eine Bilanz

Schulleiter Dr. Heinzgerd Schott stellte in seiner Rede eine Frage, welche sich wohl jeder Schüler irgendwann mal stellt: „Was hat mir das alles gebracht?“ Dabei spricht der Schulleiter von der „geistigen Druckbetankung“, die durch das verkürzte Abitur wohl noch verstärkt wurde. Auch wenn er selbst nicht für jeden Themenbereich des Unterrichts eine Antwort hatte, so können doch alle Schüler nun sagen, dass sie es ihnen den höchsten Schulabschluss, das Abitur, gebracht hat.

Gemeinsam durchgekämpft

102 Schülerinnen und Schüler schlossen in diesem Jahr ihre Schulzeit am Konrad-Duden-Gymnasium mit dem Abitur ab. Dass diese Zeit nicht immer einfach war, wurde in der Rede der Stufensprecher des Abschlussjahrgangs 2015 deutlich. „Wir haben uns zusammen durchgekämpft“, fasste Eva-Maria Lohmeier die letzten drei Schuljahre in der Oberstufe zusammen. Auch durch diesen Zusammenhalt wird es daher „eine unvergessliche Zeit bleiben“. Davon ist auch die stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Nuyken überzeugt. „Sie haben das erste Etappenziel des Lebens mit dem Abitur abgeschlossen, (…) doch die Schulzeit wird immer unvergesslich bleiben.“

Das Thema „Ziele“ zog sich durch die gesamte Veranstaltung. Dabei ist es genau dieses Thema, das die Abiturienten wohl seit einiger Zeit beschäftigt oder auch beunruhigt. Was soll ich jetzt tun? Studium? Oder vielleicht doch eine Ausbildung? Und auch wenn einige schon einen genauen Plan haben, werden doch viele andere noch nicht genau wissen, wie ihr Leben nun weitergehen soll.

Motto Hakuna Matabi

Durch das Abitur haben sie die Grundlage geschaffen, wodurch ihnen „alle Türen in der Welt offen stehen“, wie es Eva-Maria Lohmeier beschreibt. Da war die Wahl des Abi­mottos der Stufe möglicherweise genau die Richtige. Denn „Hakuna Matabi“ stammt aus dem Film „König der Löwen“, in dem der Ausdruck „Hakuna Matata“ bedeutet, dass die Sorgen einem immer fern bleiben werden.

Natürlich sind sich alle bewusst, dass es nicht immer möglich sein wird, ohne Sorgen durch das Leben zu gehen. Doch auch ihr Schulleiter ist davon überzeugt, dass sie diese überstehen werden. „Ihr habt die Kompetenz erworben, neue Wege zu finden und nicht nur auf ausgetrampelten Pfaden zu gehen“, lobte Dr. Heinzgerd Schott seine Abiturienten. „Wenn es Ihr Weg ist, ist es der richtige“, schloss Birgit Nuyken ermutigend ihre Rede ab. Letztendlich sind sich alle darüber einig, dass man sich um diesen Abschlussjahrgang keine Sorgen machen muss.