75 Liter Blut in Dingden gespendet

Sie wurden am Sonntag für ihre großzügigen Blutspenden geehrt.
Sie wurden am Sonntag für ihre großzügigen Blutspenden geehrt.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
Wenn das Rote Kreuz in Dingden zur Blutspende einlädt, kommen innerhalb von vier Stunden rund 250 Spender.

Hamminkeln..  Wenn das Rote Kreuz in Dingden zur Blutspende einlädt, kommen innerhalb von vier Stunden rund 250 Spender. „Die meisten Leute kommen immer wieder“, freut sich Ludwig Terörde, der Vorsitzende des Dingdener Roten Kreuzes.

Aus diesem Grund ehrte das DRK Dingden die Blutspender, die in diesem Jahr ein Spende-Jubiläum feiern durften. Laut Ludwig Terörde können sich Gerhard Brune und Rudolf Terkniepe als „Urgesteine“ unter den Dingdener Blutspendern fühlen. Ganze 150-mal und somit rund 75 Liter Blut spendeten die beiden im Laufe der Jahre. „Das ist eine bewundernswerte Leistung“, gratulierte auch Ludwig Terörde. „Ich hoffe ihr macht so lange weiter, wie es euch gesundheitlich möglich ist.“ Alle Geehrten erhielten eine Urkunde und eine Anstecknadel vom DRK.

100-mal spendeten Hermann-Josef Stenkamp, Wilhelm Linssen, Wilhelm Koopmann, Johannes Kosthorst, Martin Nienhaus, Alois Weidemann und Franz van der Linde ihr Blut. Die fleißigen Spender waren so engagiert, dass einige von ihnen ihre Urkunde nicht vor den anwesenden Gästen entgegen nehmen konnten. Bei jedem zweiten Namen, der aufgerufen wurde, war zur Belustigung aller ein eingerufenes „der spendet gerade Blut“, aus dem Publikum zu hören.

Viermal jährlich

Heinrich Steffans, Frank Lancelle, Bernhard Böing und Konrad Schröer wurden für ihre 75. Blutspende geehrt. 50-mal spendeten Margret Tepaß, Rainer Naves, Paul Venderbosch, Markus Arping, Bernhard Ganteford, Dieter Stiller, Albert Möllenbeck und Dorothea Elting. „Wir möchten auch allen Spendern danken, die nicht schon zum 150. Mal hier sind“, sagte Ludwig Terörde mit einem Lachen. Denn das DRK freue sich über jede einzelne Spende.

Viermal im Jahr finden die Haupttermine zum Blut spenden in der Dingdener Kreuzschule statt. „Es gibt jedoch jedes Jahr flexible Zwischentermine, die ebenfalls gut besucht sind“, freut sich Ludwig Terörde. Unter anderem findet die Blutspende an solchen Tagen in einem Bus auf dem Vereinsgelände in Dingden statt. Als Antrieb der Menschen sieht der Vorsitzende nicht nur den Wunsch anderen Menschen zu helfen. „Wenn man selbst einmal auf eine Spende angewiesen ist, hat man wenigstens etwas dafür getan“, erklärte Terörde.

Doch auch beim DRK ist es schwierig, neue Ehrenamtler zu finden. „Neue Helfer sind uns immer willkommen“, sagte Ludwig Terörde. Diese könnten sich in vielen Bereichen beim Roten Kreuz in Dingden engagieren. „Wir brauchen nicht nur Unterstützung beim Katastrophenschutz, sondern auch bei allgemeinen Dingen, wie der Zubereitung der Verpflegung für die Blutspende“, bemerkte der Vorsitzende. Jeder ist willkommen und kann seinen Beitrag leisten.