4300 Euro für die Nepalhilfe

Hünxe..  Die Spendensammlung an der Gesamtschule Hünxe für die vom Erdbeben Ende April und von den Nachbeben Anfang Mai betroffenen Bewohner Nepals ist sehr erfolgreich verlaufen. Insgesamt wurden 4300 Euro gespendet.

Nach Berichten bieten ganze Regionen und auch die Hauptstadt Kathmandu immer noch ein Bild des Schreckens. Eingestürzte Häuser, noch immer verschüttete Straßen und die Zerstörung weiterer Infrastruktureinrichtungen lassen auch in den nächsten Wochen und Monaten eine Rückkehr zur Normalität unmöglich erscheinen. Die Obdachlosigkeit, der versucht wird, mit Zeltunterkünften zu begegnen, wird angesichts des kommenden Monsuns weitere Belastungen für viele Menschen mit sich bringen. Nach wie vor ist auch die Versorgung mit Nahrungsmitteln prekär. Durch die Mangelsituation sollen sich die Preise auch für Grundnahrungsmittel in Kathmandu in der ersten Woche nach dem Beben vervierfacht haben.

Auch zahlreiche Schulen und Internate sind stark beschädigt bzw. zerstört worden, so dass für viele Kinder ein regulärer Schulbesuch bisher nicht denkbar war und allenfalls unter stark improvisierten Bedingungen ermöglicht werden kann. Gerade zur Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen soll das gesammelte Geld Organisationen und Vereinen zur Verfügung gestellt werden, die hier ihre Tätigkeitsschwerpunkte sehen.

Die Spendenaktion an der Gesamtschule Hünxe machte ein „überragendes Engagement der Schülerinnen und Schüler deutlich“, so Schulleiter Klaus Ginter. Neben der generellen Spendenaktion taten sich besonders die Schüler des 10. Jahrgangs hervor, die das durch ihre Tätigkeiten bei einem „Tag für Nepal“ verdiente Geld für die Opfer der Erdbeben spendeten.