140 Mitarbeiter ziehen ein

Der Eingangsbereich wird komplett neu gestaltet.
Der Eingangsbereich wird komplett neu gestaltet.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Mitte des Jahres sollen die Polizei-Dienststellen an der Alten Delogstraße und am Herzogenring in Wesel Vergangenheit sein. Die Sanierung an der Schillstraße läuft.

Wesel..  Mitte des Jahres soll es so weit sein. Dann ziehen nach erfolgtem Umbau 140 Mitarbeiter der Kreispolizeibehörde Wesel in das ehemalige Gebäude des Landesbetriebs Straßen NRW an der Schillstraße (wir berichteten gestern). Wie der bei der Polizei für das Projekt zuständige Dezernent für technische Angelegenheiten, Elmar Schneider, gestern mitteilte, ist es seit Jahren das Ziel, die unterschiedlichen Niederlassungen an der Alten Delogstraße sowie am Herzogenring zusammenzuführen. Mit den Kollegen von dort werden weitere aus der Zentrale an der Reeser Landstraße umziehen. Denn hier gibt es mittlerweile ein großes Platzproblem und nur noch einen Tagungsraum. Ursprünglich hatte man geplant, auf dem Grundstück an der Reeser Landstraße ein weiteres Gebäude zu errichten, was aber wieder verworfen wurde.

Tiefgarage

Nun also die Schillstraße, ein idealer Standort mit Tiefgarage für teure Fahrzeuge und ausreichend Stellplätzen für Polizei und Besucher. Doch zunächst muss das Haus auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten werden. So werden bald Türen und die mehr als 200 Fenster ausgetauscht, wobei letztere über eine Dreifachverglasung plus vierter Scheibe als Sicherheitsverglasung und Schloss verfügen werden. Außerdem sind eine Verspiegelung sowie innenliegende Jalousien vorgesehen. Der Eingangsbereich erhält einen Hub­lifter für Rollstuhlnutzer sowie eine Treppe, die steile Rampe entfällt. Teils werden zudem Wände verändert und Türen versetzt, die bisherige Hausmeisterwohnung wird Bürobereich.

Videoüberwachung

Datenleitungen, Alarmanlagen, Sicherungseinrichtungen und Videoüberwachung werden von der Polizei, die die Räume anmietet, installiert, während die baulichen Veränderungen vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW erfolgen.

Der neue Standort ist keine Wache, vielmehr werden hier die Bereiche Kriminalitäts- und Verkehrsprävention, der Verkehrsdienst und die Kriminalpolizei untergebracht. Es wird im Schichtdienst gearbeitet, teils auch nachts. Besucher sollten nur nach vorheriger Aufforderung kommen.

Was aus den Räumlichkeiten am Herzogenring wird, die sich in städtischem Besitz befinden, ist noch offen. Dasselbe gilt für das Gebäude an der Alten Delogstraße samt Garagen, die dem Land gehören. Abriss oder Weiterführung ist hier die Frage, die beantwortet werden muss. Im Herbst, spätestens im Winter, wird es nach erfolgtem Umzug der einzelnen Abteilungen an die Schillstraße, der eine logistische Herausforderung bei laufendem Betrieb darstellt, auch Veränderungen an der Reeser Landstraße geben. Hier sitzen die Kollegen teils sehr beengt. Sie können dann die frei gewordenen Räume nutzen.